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            Guben - SGS

                  28:28


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                                                    In letzter Sekunde den Sieg verschenkt

                                                             SV Chemie Guben - SG Schöneiche  28:28  (14:10)

                                                                                       von Schreiberling Enrico Raasch / Fotos: Anne Richter
















Am Samstag machten sich die Männer der SG Schöneiche auf den Weg in die Grenzstadt Guben. Im Schlepptau eine Reisebus voll Fans, die für eine großartige Stimmung auf der Tribüne sorgten und die Mannschaft immer wieder nach vorne peitschen. Von der gesamten Mannschaft vielen Dank für die fantastische Unterstützung. Was ihr da abgeliefert habt, war der absolute Wahnsinn.

Zum Spiel:

Beide Mannschaften begannen nervös, wobei die Gastgeber den besseren Start hinlegten und nach 5 Minuten mit 5:2 führten. Schöneiche fing sich in der Deckung, konnte trotz zwischenzeitlicher Unterzahl und einem verworfenen 7-Meter in der 13. Minute durch Henning Krüger zum 5:5 ausgleichen. Danach ließ man im Angriff zu viele Chancen liegen, was die Grenzstädter nutzten, um sich etwas abzusetzen (25. Minute 12:9). Der nächste verworfene Strafwurf und eine unberechtigte Zeitstrafe für die Gäste nutzten die Gastgeber, um mit 14:10 in die Halbzeitpause zu gehen.

Entsprechend bedient war Trainer Gunnar Eggen, die Ansprache in der Kabine fiel ziemlich laut aus. Die SG kam aber hellwach aus der Kabine und war gewillt, das Spiel zu drehen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und so lief die SG bis zur 40. Minute einem 4-Tore-Rückstand hinterher. Eine Überzahl nutzte man effektiv und kam so nach 43 Minuten zum 20:19 Anschluss durch Matthias Große. Bei Minute 48 gelang Steven Werner vom Punkt der Ausgleich (23:23). Als in der 51. Minute Enrico Raasch zur ersten Führung traf, explodierte Stimmung der mitgereisten Fans, was sich auf die Körpersprache der Mannschaft übertrug.

Es kam dann zu einigen unglücklichen Entscheidungen der Schiedsrichter. Wenn dem Kreisläufer das Trikot vom Hals bis zum Bauchnabel aufgerissen wird, kann man einen Pfiff erwarten und wenn von hinten im Konter eingriffen wird, ist eine Rote Karte fällig - da gibt es keine zwei Meinungen. Trotzdem gelang es der SG bis zur 58. Minute mit 25:28 in Führung zu gehen. Eine Minute vor Schluss warf Guben ein Ball übers Schöneicher Tor - das müsste doch reichen... noch 60 Sekunden und 3 Tore vor. Guben stellte auf offensive Deckung um und was dann in den Köpfen einiger Schöneicher Spieler vorgegangen sein muss, ist schwer nachzuvollziehen. Nach einem überhasteten aufgezogenen Angriff warf Matthias Große völlig unnötig den Gubener Torhüter an. 50 Sekunden vor Spielende stand es durch einen schnell vorgetragenen Angriff der Gubener 26:28. Anstatt die Zeit locker runter zu spielen, wollte man mit dem Kopf durch die Wand. Guben kam wieder in Ballbesitz und kam 59:39 zum 27:28. Wieder Anwurf, wieder stürmte man kopflos nach vorne, verlor den Ball und Guben erzielte 2 Sekunden vor der Sirene den vom heimischen Publikum gefeierten Ausgleich.


Direkt nach dem Spiel sah man jedem einzelnen Spieler der SG die Enttäuschung an, einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben zu haben. Man hat gegen spielstarke Gubener eine sensationelle Leistung abgeliefert und wieder einmal gezeigt, dass man in der Verbandsliga bestehen kann. Direkt nach dem Spiel, sicherlich auf Grund der 3 Tore Führung eine Minute vor Schluss, ist das Unentschieden nicht schön, aber vor dem Spiel hätte jeder den Punkt unterschrieben. Wenn man ganz ehrlich ist, ist das Unentschieden mit 28:28 ein gerechtes Ergebnis. Auch wenn es für die Schöneicher Seele ein Enttäuschendes ist.

SGS: Haubold, Schiffmann, C. Große, Raasch (6), S. Werner (3), M. Große (6), Eggen, Ehmke (5), Krüger (3), Gensichen (1), Pa. Werner (4)


Am 28.04.2019 empfängt die Mannschaft in der Mittenwalder Mehrzweckhalle das Team aus Bad Belzig - den direkten Tabellennachbarn - an dem man mit einem Sieg vorbeiziehen kann. Die Männer der SG Schöneiche hoffen im letzten Heimspiel der Saison noch einmal auf zahlreiche Unterstützung von der Tribüne.


16. 03.2019

                                                                 Angekommen in der Liga

                                                           MTV Wünsdorf 1910  -  SG Schöneiche  28:31  (13:13)


Mit einer souveränen Leistung bezwingt die SGS, die sich weiter auf dem absteigenden Ast befindlichen Wölfe, in ihrer eigenen Höhle, mit 31:28 und revanchiert sich damit für die Hinspielniederlage.

Lediglich in der nun schon obligatorischen Schwächephase, nach der Halbzeitpause, schien man die Kontrolle über das Spielgeschehen zu verlieren (16:13/33.). Innerhalb von sieben Minuten (17:17/40.) rückte man die Verhältnisse jedoch wieder gerade.

Die körperlich klar überlegenen Schöneicher erspielten sich in einem kampfbetonten aber erfreulich fairen Stadtderby zunächst eine Drei-Tore-Führung. Vergebene Torchancen und eine zu diesem Zeitpunkt hohe Zahlvon technische Fehler bescherte den Wölfen jedoch den Anschluss und ein 13:13 zur Halbzeitpause.

Nach dem schnellen Rückstand in den Nachpausenminuten fing sich die Mannschaft jedoch wieder und bewies gewachsene mentale Stärke. Wie im Boxring stellte man sich den Gegner zurecht und schlug im richtigen Moment zu.

Zwei Szenen waren dann auch die entscheidenden des Spiels. Mirko Haubold  hält einen Siebenmeter (41.) und als Schöneiche in Unterzahl agieren muss beweist Spielertrainer Gunnar Eggen taktisches Geschick, nimmt den Torhüter raus und bringt den sechsten Feldspieler. Die zu diesem Zeitpunkt auf  eine Manndeckung ausgerichteten Wünsdorfer werden kalt erwischt und müssen den wohl entscheidenden Rückschlag zum 23:26 (49.) einstecken.  

Zwar versuchte der MTV  noch mal das Unmögliche, jedoch hielt man dem nun stetig abnehmenden Druck der MTV-Offensive souverän und konzentriert stand.  Ein starker Dennis Ehmke macht, auch auf Grund der starken Teamleistung, das Spiel der Saison,

Am Ende war es aber ein teuer erkaufter Erfolg. Keeper Thomas Sitek musste auf Grund einer Verletzung vorzeitig die Partie beenden und fällt den Rest der Saison aus. Auch von dieser Stelle wünschen wir gute Besserung.

SGS: Sitek, Haubold, Rothe (1), C. Große, Raasch (3), S. Werner (3), M. Große (4), Eggen, Ehmke (9), Holz, Krüger (3), Gensichen (3),  P. Werner (5),




                                                                              


                                                Mit Leidenschaft und Willen zum Derbysieg

                                                                                                      Text: Enrico Raasch / Fotos: Anne Richter


Am Samstag um 18:30 Uhr war es soweit - das zweite Derby zwischen dem MTV Wünsdorf und der SG Schöneiche auf Verbandsligaebene.

Die Halle war wie erwartet voll und die Stimmung fantastisch, alles war angerichtet für das Handballfest.

Die Männer der SG gingen motiviert und fokussiert in die Partie, was von der ersten Sekunde an an ihrer Körpersprache zu sehen war. Die Wölfe, wie sie sich selber nennen, begannen nervös mit einigen technischen Fehlern und so konnten sich die Schöneicher bis zur 9. Minute auf 3:7 absetzen.

Danach wurden einige 100%ige liegen gelassen und man spielte,  warum auch immer, die Spielzüge nicht sauber zu Ende. Die Wölfe bissen sich zurück ins Spiel und kamen in der 17. Minuten zum 8:8 Ausgleich.

Danach war es ein offener Schlagabtausch, Schöneiche legte 1 Tor vor und der MTV glich aus. Als es in der letzten Minute zweimal kurz hintereinander 7 Meter für die Wölfe gab, gingen diese sogar 24 Sekunden vor der Halbzeitsirene mit 13:12 in Führung. Die SG zog aber noch einen guten Angriff auf und konnte durch Pascal Werner ausgleichen.

Mit 13:13 ging es also in die Pause, was bedeutete, dass der Kampf danach bei 0 wieder startete. Aber wie so oft in dieser Saison kam man mit einer Schwächephase aus der Kabine. Ein einfacher Ballverlust, ein schwacher Abschluss und ein Pfiff vom Schiedsrichter, der ausblieb, sorgten dafür, dass die Wölfe sich auf 16:13 absetzen konnten. Die Männer der SG wachten aber dieses Mal sehr schnell auf. Es begann die Dennis Ehmke Show, ob als Vorbereiter oder Vollstrecker - Ehmke war in der 2. Halbzeit von den Wölfen nicht zu halten.

In der 40. Minute ging man durch ein Tor von Pascal Werner mit 17:18 in Führung. Unter großem Jubel der mitgereisten Fans übernahm man mit einer guten Deckung die Kontrolle über das Spielgeschehen. Schöneiche konnte sich auf 3 Tore absetzen und hielt den Vorsprung. Das Einzige, was sich die Mannschaft in der Phase bis zur 50 . Minute ankreiden lassen muss, ist eine schwache Chancenverwertung.

10 Minuten vor dem Ende hätte die Partie schon entschieden sein können.

Als sich Torwart Thomas Sitek dann am Knie verletzte und ausgewechselt werden musste, ging aber der nächste Ruck durch die Mannschaft und die Wölfe bissen sich an der Schöneicher Deckung die Zähne aus. 5 Minuten vor dem Ende warf Nils Seegebrecht einen 7 Meter übers Tor. In diesem Moment wurde es endgültig ruhig auf der Tribünenseite der Wünsdorfer und die Schöneicher Fans immer lauter. Dem Wolf war der Zahn gezogen und Schöneiche gewinnt völlig verdient mit 28:31.

Die Mannschaft feierte den Erfolg mit den Fans und die Leistung der gesamten Mannschaft veranlasste sogar Trainer Gunnar Eggen zu einem kleinen Siegestänzchen vor der Bank.

Ein großer Wermutstropfen ist die Verletzung von Thomas Sitek, für den die Saison dadurch vielleicht schon beendet ist - gute Besserung nochmal an dieser Stelle.

Durch den Sieg springen die Männer der SG Schöneiche auf Platz 9 und haben für die letzten 5 Spiele der Saison eine gute Ausgangsposition um den Klassenerhalt zu schaffen.

Am kommenden Samstag reist die SG mit Rückenwind zum Spitzenreiter nach Finsterwalde und hofft wieder auf zahlreiche Unterstützung von den Fans.


 

                                                                                              - die Spiele vom Samstag -

Die Verbandsliga-Männer verlieren nach großem Kampf beim Tabellenführer mit 24:31. Nach einem 14:14 zur Pause hielt man die Begegnung bis neun Minuten vor dem Abpfiff, bei einem Spielstand von 22:23, offen. Danach nutze der BSV eine Zeiststrafe zur Entscheidung. Nach dem 22:26 fand die SGS keine Antwort mehr um das Spiel noch zu drehen. Erfolgreichste Torschützen waren Dennis Ehmke mit sieben Treffern und Henning Krüger und Matthias Große mit je vier Erfolgen.

Die zweite Männermannschaft verlor ihr Spie, stark ersatzgeschwächt und trotz neun Toren von Peter Werner, mit 15:20 (5:7) bei der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf  III.

                                                             In den letzten 10 Minuten zu grün hinter den Ohren

                                                               BSV Grün-Weiß Finsterwalde  -  SG Schöneiche  31:24  (14:14)

                                                                                        von Schreiberling Enrico Raasch / Fotos: Anne Richter


Am Samstag reiste die Mannschaft der SG Schöneiche, etwas ersatzgeschwächt, zum Spitzenreiter nach Finsterwalde. Nach dem Sieg im Derby merkte man der Mannschaft eine Gewisse Lockerheit beim warm machen an. Man hatte ja schließlich nichts zu verlieren und könne so befreit beim ungeschlagenen Aufstiegsaspiranten aufspielen.

 Spielertrainer Gunnar Eggen war das etwas zu viel Gelassenheit. Somit richtete er sich mit deutlichen Worten in der Kabine an die Mannschaft. Der Trainer sollte in den ersten Minuten recht behalten, die Mannschaft ging das Spiel etwas zu lässig an und hatte ordentlich Probleme mit der großgewachsenen Deckung der Sängerstädter. In der Abwehr war man stets einen Schritt zu spät und so konnten sich die Gastgeber bis Mitte der ersten Hälfte auf 9:5 absetzen. Das der Vorsprung zu diesem Zeitpunkt nicht größer war, ist einzig der an diesem Tag guten Torhüterleistung von Mirko Haulbold und Mark Schiffmann zu verdanken.

Nach der Auszeit die Trainer Eggen in der 15. Minute nahm, um die Mannschaft wach zu rütteln, wurde die Deckung auf 5:1 umgestellt und im Angriff wurde endlich mit Bewegung gespielt. Und siehe da, die SG kämpfte sich zurück in die Partie.

 Über die gute Deckung, mit der die Gastgeber nun deutliche Schwierigkeiten hatten, bissen sich die Schöneicher Tor für Tor heran. So ging es mit einem 14:14 in die Halbzeit, ein Achtungserfolg bis hierhin. Man merkte dem Spitzenreiter die Nervosität an, mit etwas hängenden Köpfen und irgendwie mit leichter Ratlosigkeit schlichen die grün weißen in die Kabine. Während die SG erhobenen Hauptes den gleichen Weg antritt, man hatte fast den Eindruck die Halbzeit kam den Schöneichern etwas ungelegen, war man doch gerade im Lauf.

Beide Mannschaften kamen aus der Pause und die Männer der SG spielten die bis dahin besten 10 Minuten nach einer Halbzeit in der gesamten Saison. Man ging 2 mal in Führung und spielte teilweise ansehnliche Angriffe. Zwischen der 40. und der 50. ließ man aber einige gute Möglichkeiten liegen und so konnte sich Finsterwalde mit 2 Toren absetzen. Trotzdem war man noch auf Tuchfühlung und an der Reaktion wie jedes Tor auf Seiten der Sängerstädter gefeiert wurde, konnte man ablesen, dass Sie zu diesem Zeitpunkt immer noch verunsichert waren und sich keineswegs des Sieges sicher sein durften.

Aber ab der 50. Minute hatte man auf Seiten der Gäste 2-3 strittige Entscheidungen der sonst guten Schiedsrichter gegen sich. So spielte man durch undisziplinierten Verhalten einzelner Spieler, gleich 8 der letzen 10 Minuten in Unterzahl. Im Angriff fehlte dann scheinbar die Kraft, nochmal saubere Spielzüge aufzuziehen und so kam Finsterwalde ins Konterspiel. Der Sieg ging dadurch am Ende Leistungsbezogen etwas zu hoch mit 31:24 aus.

Nach dem Spiel sah man den Aufstiegsaspiranten die Erleichterung an, während auf Seiten der SG die Enttäuschung überwog. Man zeigte zwar eine sehr gute Leistung, steht aber am Ende mit leeren Händen da.

In 14 Tagen kommt mit der 2. Mannschaft des HC Spreewald ein Teamaus aus der gleichen Tabellenregion in die Mittenwalder Mehrzweckhalle. In diesem Spiel, will die Mannschaft vor heimischen Publikum die positive Formkurve der letzten Wochen bestätigen und hofft auf reichlich Unterstützung.

SGS: Haubold, Schiffmann, C. Große, Raasch (3), S. Werner (2), M. Große (4), Eggen (1), Ehmke (7), Holz (3), Krüger (4), Gensichen, Pa. Werner


23. 03.2019

                                                                 Ein Spiel zum Vergessen

                                                           SG Schöneiche -  HC Spreewald II   29:33   (15:21)

                                                                                                                     von Enrico Raasch


Am Sonntag, bei bestem Biergartenwetter, hatten die Männer der SG Schöneiche die 2. Mannschaft des HC Spreewald zu Gast. Um es vorweg zu nehmen, der Biergarten wäre für alle Beteiligten aus Schöneiche die bessere Alternative gewesen. Dazu aber später mehr.

Man ging etwas ersatzgeschwächt ins Spiel und durch die Niederlage der Nachbarn aus Wünsdorf am Vortag in Belzig war man wieder auf den 10. Platz abgerutscht. Man stand also unter Zugzwang. Entsprechend motiviert sollte die Mannschaft doch in die Partie gehen, aber es kam leider anders als erwartet. Nach 3 Minuten führte man zwar 2:1. Was danach dann in der Deckung passierte, ist schwer zu erklären. Man lud die Spreewälder reihenweise zum Torewerfen ein und hatte nie wirklich Kontakt zum Gegenspieler. Von 6 Metern ist es für jeden Torwart schwer, sich über längere Zeit auszuzeichnen. Im Angriff spielte man recht gut mit und hielt bis zur 25. Minute einen 3-Tore-Rückstand (15:18).

An der Vielzahl der bis dahin geworfenen Tore kann man schon sehen, dass es beide Abwehrreihen mit dem Verteidigen nicht so wörtlich nahmen. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit kam ein Bruch ins Schöneicher Angriffsspiel. Einen verworfenen Strafwurf und einige einfache Ballverluste nutzten die Spreewälder eiskalt aus und setzten sich bis zur Halbzeitsirene auf 15:21 ab. Damit war das Spiel schon fast entschieden.


Die SG stellte zu Beginn der 2. Halbzeit die Deckung um und stellte den HC damit vor eine Aufgabe, mit der er nicht so gut zurecht kam. So kam man in der 35. Minute wieder bis auf 3 Tore heran (18:21), aber die aufkeimende Hoffnung der Zuschauer, dass hier noch was gehen könnte, erlosch recht schnell. Man vergab reihenweise beste Torchancen und nahm sich selbst die Möglichkeit, das Spiel noch einmal zu drehen. Ob Konter, Strafwurf oder frei vom Kreis - man traf 10 Minuten lang nur den Torhüter der Spreewälder. So konnte sich der HC, der keinesfalls spielerisch überlegen war oder den deutlich besseren Handball zeigte, wieder bis auf 7 Tore absetzen. In der 51. Minute stand es schon 22:29 und das Spiel war eigentlich durch. Trainer Gunnar Eggen nahm die Auszeit und appellierte noch einmal an die Mannschaft, sich nicht abschlachten zu lassen und in den letzten Minuten zu zeigen, dass man es besser kann. Aber einige Spieler hatten sich nicht im Griff und kassierten unnötige Zeitstrafen wegen unsportlichen Verhaltens oder Meckerns und erwiesen der Mannschaft damit einen Bärendienst. Vier Minuten vor Ende der Partie versuchte man es dann mit der offenen Deckung nach dem Motto “alles oder nichts“ und kam so recht schnell wieder bis auf 4 Tore heran. Aber die Aufholjagd wurde von den übers ganze Spiel schwachen Schiedsrichtern unterbrochen und man verlor mit 29:33. Schlussendlich muss man leider sagen verdient, man hat nur einmal geführt (2:1), fand zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel und zeigte die schlechteste Leistung der Rückrunde. Vielleicht ist man an der eigenen Erwartungshaltung unbedingt gewinnen zu müssen, gescheitert.

Sei es drum, am kommenden Samstag fährt die Mannschaft nach Guben und kann dort zeigen, dass sie es besser kann. Und genau das sollte auch der Anspruch von jedem Einzelnen sein, schließlich reisen die Fans im Bus mit, um die Schöneicher zahlreich zu unterstützen.

SGS: Haubold, Schiffmann, C. Große (1), Raasch (1), M. Große (4), Eggen, Ehmke (4), Krüger (4), Gensichen (10), P. Werner (5), Sauerbrei


07. 04.2019

                                                  verloren - gewonnen - unentschieden                                                                           

                                                              SV Chemie Guben - SG Schöneiche  28:28  (14:10)                                                                                                       


                                                                                                      

Beide Mannschaften boten den zahlreichen Zuschauern einen packenden Handballkrimi. Nach neununddreißig Spielminuten schien die Partie für die SGS, beim Spielstand von 19:14, fast schon verloren. Dann platzte jedoch der Knoten und man bekam immer mehr Zugriff auf das Spielgeschehen. Nach dem Ausgleich (24:24), in Spielminute zweiundfünfzig, folgte die stärkste Phase im Spiel der SGS. Beim Stand von 25:28 hatte man Guben am Rande der Niederlage, musste aber zwei Sekunden vor dem Abpfiff doch noch den bitteren Ausgleich zum 28:28 hinnehmen.  

Erfolgreichste Torschützen waren, in dieser aufreibenden Auseinandersetzung, Enrico Raasch und Matthias Große mit je sechs Erfolgen.


13. 04.2019

                             

 


                                       

       

                

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