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                            Einseitige Partie sorgt für höchsten Erfolg in der Landesligahistorie                                                        SG Schöneiche  -  HSV Senftenberg   50:29  (24:13)


Man muss den Gästen letztlich Respekt zollen, dass sie die Saison anständig beenden wollen. Mit nur sieben Spielern angereist hatten sie keine Chance auf ein gutes Ergebnis. Die SGS versuchte von Beginn an viel, hatte aber zunächst einige Probleme mit dem Angriffsspiel der Senftenberger. Bis zur 11. Minute (7:7) hielten diese noch dagegen. Dann startet die SGS voll durch und sorgte mit einem 15:3 Lauf für klare Verhältnisse. Somit war beim 25:10, fünf Minuten vor der Halbzeitpause, die Begegnung bereits entschieden. Im zweiten Durchgang spielte der HSV nur noch mit fünf Feldspielern und verkaufte sich ordentlich. Zugute kam ihnen das Schöneiche, verständlicherweise, nicht mehr mit der nötigen Konzentration zu Werke ging. Lediglich in der Phase zwischen Minute 38 und 43 spielte man mit der nötigen Konsequenz und erhöhte in dieser Zeit vom 31:18 auf 39:18. Die verbleibende Spielzeit wurde dann ein „Wettrennen“ um den 50. Treffer, der Sekunden von Schluss durch Matthias Große erzielt werden konnte. Zufrieden zeigte sich der Trainer, vor allem auf Grund ihrer Trefferausbeute, mit Pascal Werner, Dennis Rothe und Henning Krüger.

SGS: Sitek, Haubold, Rothe (8), C. Große (2), Raasch (3), Schulze (1), S. Werner (3), Balster (5), M. Große (3), Eggen (1), Ehmke (7), P. Werner (10), Krüger (7)


22. 04.2018

                                                Trotz Unentschieden weiter Richtung Meisterschaft

                                                                                 SG Schöneiche  - HC Bad Liebenwerda II  28:28  (14:14)


Showdown, Teil 1: Am vorletzten Spieltag der Landesliga Süd traf die SGS als Tabellenführer auf den Zweiten, den HC Bad Liebenwerda II. Das Unentschieden zwischen den beiden Teams vertagte die im Vorfeld der Partie erhoffte  „Entscheidung“ im Aufstiegskrimi, der seine Fortsetzung somit am letzten Spieltag findet.

Dabei hat schon dieser erste Teil genügend Potenzial, um zu einem Klassiker zu werden, von dem Spieler und Fans noch in Jahren schwelgen werden. Mit „Weißt Du noch, damals…“ könnten diese Erinnerungen beginnen, „…als die Mittenwalder Halle bis auf den letzten Platz gefüllt war“, oder „…als wir 5 Sekunden vor Schluß den Ausgleich erzielten.“ Denn wären die Gäste mit einem Sieg von der Platte gegangen, hätte es düster ausgesehen für die Aufstiegsträume der SGS. Bekanntlich hatte der HC das Hinspiel gewonnen und damit im direkten Vergleich die Nase vorn. Dank einer enormen Willensleistung konnte der Zwei-Punkte-Abstand aber gehalten werden, um nun alle Trümpfe in der Hand zu haben.

Was der lautstarke Anhang beider Mannschaften zu sehen bekamen, war Dramatik pur. Hochklassiger, technisch feiner Handball sieht vielleicht anders aus, aber beide Teams gingen mit offenem Visier ins Spiel und behielten es die gesamte Spielzeit über auch auf. Von den Chancen her hätte daher auch ein 50:50 auf der Anzeigentafel stehen können, doch erstens hatten die Keeper beider Seiten einen hervorragenden Tag erwischt, zweitens beeinflusste bei vielen Abschlüssen scheinbar Dynamik und Nervosität die Zielgenauigkeit der Schützen. Spannung war also garantiert und unter den Fans gingen garantiert mehrere Nerven flöten. Was genauso wichtig ist: obwohl es in dieser Partie um sehr viel ging, blieb es auf dem Spielfeld sehr fair. Ganze sechs Zeitstrafen waren am Ende auf dem Spielbogen zu finden, die souveränen Schiedsrichter Gerald Heldt und Andreas Wisnowsky hatten jederzeit alles im Griff.

Die SGS kam besser ins Spiel. Vor allem Dennis Ehmke, der die ersten drei Tore bis zum 3:2 (5.) für die SG erzielte, legte los als ob man ihn von der Leine befreit hätte. Nach 8 Minuten führte man sogar mit 6:3, kassiert aber postwendend den Ausgleich zum 7:7 (15.). Nochmals gelang eine zwei Tore Führung beim 9:7 (19.). Aber auch die hatte nur kurzzeitig Bestand. Dann pendelte sich die Partie auf einen Gleichstand ein, jedenfalls gelang es keiner Mannschaft mit mehr als einem Tor Vorsprung in Führung zu gehen. Immer wenn es den Anschein hatte, der Knoten sei geplatzt, wurde man von den Akteuren getäuscht. Dabei hatte Schöneiche genug Chancen die Begegnung für sich zu entscheiden. Allein in der Schlussphase hatte es Philipp Balster mehrmals in der Hand für die Entscheidung zu sorgen. Als eine halbe Minute vor der Schlusssirene die Gäste erneut in Führung gingen, wurden auf Schöneicher Seite noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Fünf Sekunden vor dem Ende traf dann Pascal Werner mit dem Glück des Tüchtigen tatsächlich noch zum vielumjubelten Ausgleich.

Nun liegt der Matchball also bei der SG Schöneiche. Dieser muss beim kommenden Heimspiel gegen den Lausitzer HC Cottbus III genutzt werden.

Die Torhüter Mark Schiffmann und Thomas Sitek, Abwehrstratege Christian Große und ein unbändiger Kampfgeist der gesamten Truppe waren letztlich dafür verantwortlich, dass man sich in einem extrem mitreißendem und unterhaltsamen Spiel doch noch einen verdienten Punkt sichern konnte.

SGS: Schiffmann, Sitek, Rothe (1), C. Große, Raasch, Grundmann, Schulze, S. Werner (6), Balster (3), M. Große (2), Eggen, Ehmke (8), P. Werner (5), Krüger (3)                          

André Kasubke

29. 04.2018

                                                                         Schöneiche macht den Sack zu und feiert den Aufstieg                                                     SG Schöneiche  - Lausitzer HC Cottbus III  29:20  (17:10)

                                                     


                                                                             










Nach sechszehn Jahren steht wieder ein Team der SGS auf Platz 1 und feiert zu Recht Meisterschaft und Aufstieg. Noch mit dabei aus der Mannschaft von 2002 sind Torhüter Thomas Sitek und Christian Große. Anders als damals hat man sich diesmal jedoch dafür entschieden das Abenteuer Verbandsliga in Angriff zu nehmen

Trotz der Anspannung die über dem Spiel lag kam die SGS gut in die Partie und führte schnell mit 4:0 (4.). Diese Vier-Tore-Führung blieb bis zum 11:7 (17.) konstant bevor Cottbus zum 11:9 aufschließen konnte. Danach setzte man sich erwartungsgemäß bis zur Pause auf 17:10 ab und beseitigte letzte Zweifel eindrucksvoll. Der Spitzenreiter kam gegen die Cottbuser, die bis zum Schluss kämpferisch dagegenhielten, letztlich locker und leicht zum  18. Sieg im 22. Saisonpiel und feierten nach dem Abpfiff ausgiebig die Meisterschaft. Erfolgreichste Torschützen waren diesmal Philipp Balster mit 9 und Hennig Krüger mit 6 Treffern.

SGS: Haubold, Schiffmann, Sitek, Rothe, C. Große (2), Raasch (2), Schulze (2), S. Werner (2), Balster (9), M. Große (3), Eggen, Ehmke (2), P. Werner (1), Krüger (6)

22. 04.2018

                                                                                    HVB gibt vorläufige Staffeleinteilung bekannt

                                                                                                   Verbandsliga Süd 2018/2019

                                                                

                                                                              BSV Grün-Weiß Finsterwalde,   TSG Lübbenau II,   HSG Schlaubetal-Odervorland,                                                                               MTV Wünsdorf,   HC Spreewald II,   SV Chemie Guben,   SV Blau-Weiß Dahlewitz,                                                                               HV Luckenwalde 09,   OSG Fredersdorf/Vogelsdorf,   SSV Rot-Weiß Friedland,

                                                                              Märkischer BSV Belzig,   SG Schöneiche


16. 05.2018