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                                                                      Schöneiche mit deutlicher Ansage vor dem Gipfeltreffen

                                                                                                 SG Schöneiche  -  Elsterwerdaer SV 94  38:24  (17:13)


Die Handballer der SG Schöneiche haben zu Hause den Elsterwerdaer SV 94 mit 38:24 abgefertigt und sollten für das Topspiel am Sonntag an gleicher Stelle, gegen den gefühlt „ewigen“ Ligakontrahenten und derzeitigen Tabellenführer aus Dahme, gewappnet sein. Nach den eher mässigen Spielen gegen Ortrand und Lübbenau nun eine deutliche Leistungssteigerung vor allem im zweiten Durchgang.

Im Spiel der SG gegen den ESV hatten die Gäste nicht einmal ansatzweise eine Chance, die Partie für sich zu entscheiden. Schnell ging man durch Tore von Christian Große und Dennis Ehmke mit 2:0 in Führung. Diese hätte auch durchaus deutlicher ausfallen können aber man leistete sich leichte Fehler im Spielaufbau und vergab klare Chancen. Dadurch konnten die Gäste nicht nur ausgleichen, sondern sogar mit 3:4 in Führung gehen. Dass sollte es dann auch für die Gäste gewesen sein. Mit vier Toren in Folge durch Enrico Raasch und Dennis Rothe, der sowohl in Abwehr und Angriff erneut eine grundsoliede Leistung ablieferte, rückte man die Verhältnisse wieder gerade. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff betrug der Vorsprung bereits fünf Tore(15:10) ehe man sich mit dem 17:13 in die Pause verabschiedete.

Die Halbzeitansprache von Trainer Ruppert Weyer muss diesmal gefruchtet haben, denn nach dem Wechsel wussten sich seine Spieler zu steigern. Von Beginn an legte die SGS ein deutlich schnelleres Tempo an den Tag und spielte die nun in allen Belangen deutlich unterlegenen Gäste an die Wand. Ausgangspunkt für zahlreiche Kontertore war die verbesserte Defensive, die den ESV zu vielen überhasteten Abschlüssen zwang und ein bis auf wenige Ausnahmen erneut überzeugenden Thomas Sitek im SG-Gehäuse. Nach dem 18:15 fiel dann die endgültige Entscheidung in  Person von Pascal Werner, der mit vier Treffer in Serie massgeblich dafür verantwortlich zeichnete. Sehr zur Freude der Zuschauer begnügte man sich diesmal nicht mit der Verwaltung des Vorsprungs und machte weiter Druck. Zehn Minuten später führte man 30:19 und am Spielschluss feierte man auf den Rängen einen deutlichen 38:24 Erfolg.

SGS: Sitek, Haubold, Rothe (5), C. Große (1), Grundmann ,  Raasch (9), Schulze, S. Werner (5), Balster (2),  Eggen, Ehmke (7), P. Werner (6), Krüger (2), Holz (1)

12. 11.2017

                                                                                                  Deutliche Steigerung in der Schlussphase                                                                                                          SG Schöneiche  -  SV Eintracht Ortrand   27:18  (12:10)


Die SG Schöneiche bezwingt Eintracht Ortrand auf heimischen Parkett mit 27:18 und klettert damit im Klassement mit 8:2 Punkten auf den 4. Tabellen- platz. Aber es war ein hartes Stück Arbeit, ehe der am Ende recht deutliche Erfolg unter Dach und Fach war. Schon in der zähen Anfangsphase wurde das Dilemma der SGS an diesem Tag sichtbar. Fünf Versuche benötigte man, ehe der erste Treffer verbucht werden konnte. Die fehlende Treffsicherheit sollte sich dann auch bis weit in die zweite Hälfte wie ein roter Faden durch das Angriffsspiel der Schöneicher ziehen und die erneut zahlreichen Zuschauer auf eine harte Probe stellen. „Es war auf keinen Fall ein Handball-Leckerbissen. So haben wir kaum Lösungen gefunden um klare Torchancen zu kreieren, und was dann doch noch zustande kam wurde nicht in Tore umgemünzt“, kritisierte der Trainer der SGS zu Recht.  Da man zunächst auch in der Defensive keinen richtigen Zugriff auf das Ortrander Angriffsspiel bekommen wollte, lief man bis zur 17. Spielminute (5:6) beständig einem Rückstand hinterher. Erst zwei Treffer durch Steven Werner brachten die erstmalige Führung zum 7:6 (19.) welche man anschliessend auf 9:6 ausbauen konnte. Dennoch war dieser Zwischenspurt noch kein Befreiungsschlag. Über die Stationen 11:10 (29.) und 14:14 (39.) bekam man das Spiel weiterhin nicht wirklich unter Kontrolle. Erst nach der erneuten Führung und einem gehaltenen Siebenmeter durch Mirko Haubold konnte man sich langsam vom Gegner absetzen. Nach dem 18:14 durch Robert Grundmann (47.) war der Bann gebrochen. Für die Entscheidung sorgte dann hauptsächlich Matthias Große mit vier Toren in der Schlussphase gegen einen nun vor allem kräf­te­mä­ßig nachlassenden Gegner. „Trotz einer Wurfeffizienz von unter 50% so deutlich zu gewinnen, muss man auch erst mal hinbekommen“, lautete dann auch der puren Zweckoptimismus ausstrahlende Schlusskommentar des SGS-Trainers.

Noch erwähnenswert: Spieler mit Namen Ehmke erzielten insgesamt 14 Tore in diesem Spiel. Sowohl Dennis Ehmke mit sechs Treffern auf Seiten der SGS als auch Dave Ehmke mit acht Erfolgen für Ortrand waren jeweils die Topscorer ihrer Teams.        

SGS: Haubold, Rothe (1), Grundmann (2), Schulze(2), S. Werner (5), Balster (1), M. Große (6), Eggen, Holz (2), Ehmke (6), P. Werner (2)                                                                                       

29. 10.2017

                                                                                                                  Noch viel Luft nach oben                                 

                                                                                                              SSV Lübbenau - SG Schöneiche  23:27  (9:16)


In einem fairen Spiel entführte die SG Schöneiche, auf Grund der überlegen geführten ersten Hälfte, verdient beide Punkte aus dem Spreewald.

Dabei zeigten sich einige Parallelen zum letzten Spiel. Erneut brauchte man fünf Versuche um das erste Tor durch Pascal Werner  zu erzielen. Da waren bereits sechs Minuten gespielt. Danach kam man endlich in die Gänge und schraubte den Spielstand mühelos auf 2:9 (16.). Vor allem die Defensive mit einem stark aufspielenden Thomas Sitek im SGS-Gehäuse hinterlies beim Gastgeber deutlich Eindruck. Ohne nennenswerte Gegenwehr zog man weiter auf und davon. Aber schon in dieser Phase wurde ersichtlich, dass man zu viele Versuche benötigte um erfolgreich zu sein. Zudem wirkte das Angriffsspiel schon hier sichtbar zerfahren und  viel zu hektisch. Als Dennis Ehmke drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff das 7:16 erzielte, sollte dies der Schlusspunkt unter eine bis dahin noch recht ordentliche Leistung gewesen sein. Aber dies wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Dem nie aufsteckenden SSV gelangen in den verbleibenden Minuten zwei Tore zum 9:16 Pausenstand und hinterliessen schon mal nachdenkliche Minen auf der Schöneicher Trainerbank.

Irgendwie muss die Halbzeitansprache des Trainers an den Spieler vorbei gerauscht sein denn trotz aller Warnungen sollte sich der Trend der Vorpausenminuten fortsetzen. Das Spiel der SGS zerfiel mit fortlaufender Spielzeit immer mehr. Obwohl man nie ernsthaft in Gefahr geriet, das Spiel zu verlieren, hätte man sich doch eine konzentrierte Vorstellung über die gesamte Spielzeit gewünscht. Haarsträubende Fehler im Abschluss bei nur noch 33% Angriffseffektivität bei gleichzeitige Zunahme von Abwerproblemen und einer mit 11:14 verlorenen zweiten Halbzeit sollten der Mannschaft doch zu Denken geben. Stehen doch die Spiele gegen die Hochkaräter der Staffel noch an.

SGS: Sitek, Haubold, Rothe (1), C. Große (3), Raasch (2), Grundmann (1), Schulze, S. Werner (7), Balster (5), Eggen, Ehmke (1), P. Werner (5), Holz, Krüger (2)


05. 11.2017

Energiequelle feiert 20-jähriges Firmenjubiläum

Vereinspräsident Peter Werner überbrachte Geschäftsführer Michael Raschemann die besten Grüße und Glückwünsche des Vereins zum 20-jährigen Firmenjubiläum.

Gleichzeitig nutzte er die Möglichkeit, sich für die langjährige gute Zusammenarbeit und die immer präsente Unterstützung der Sportgemeinschaft zu bedanken.


                                                                      Schöneiche  gegen Dahme  -  Ein Spiel mit Tradition


Am Sonntag steigt in der MZH Mittenwalde das Spitzenspiel der Landesliga Süd zwischen der SG Schöneiche und dem TSV Empor Dahme. Es ist das 28 Aufeinandertreffen beider Mannschaften seit der Saison 2002/2003. Wir haben mal die Statistik bemüht und dabei folgendes herrausgefunden. Von den bisherigen 27 Begegnungen konnte die SGS immerhin 16 siegreich gestalten, zwei endeten Remis und 9 gingen an Dahme. Von den 13 Heimspielen gewann die SGS 9 und 4 Begegnungen gingen verloren. In den meisten Spielen gab es durchweg enge Spielausgänge, was auch das Torverhältnis von 721:693 zugunsten der SGS beweist. Meist ging es auch sehr torreich zu. Im Schnitt fielen 53 Treffer pro Begegnung.  

Soweit die Statistik. Am Sonntag dürften die Karten jedoch neu gemischt werden. Und hoffentlich mit dem 10. Heimerfolg für die SGS. Vereins-Chef Peter Werner über Vergangenes und Kommendes: „Spiele gegen Dahme waren immer geprägt von Spannung, Kampf und Emotionen, eben Handball pur. Auf dies alles dürfen sich die hoffentlich vielen Schöneicher Fans freuen und natürlich mitfiebern. Mein Tipp: Es wird ein enges Spiel aber wir gewinnen natürlich“.  Bis auf Kreisläufer Matthias Große steht Trainer Ruppert Weyer das Aufgebot vom letzten Spiel zu Verfügung.

                                                   Mit Moral und großen Willen - SGS übernimmt die Tabellenführung

                                                                                                           SG Schöneiche - TSV Empor Dahme  25:23  (8:8)


Die Statistik wurde bestätigt und Präsident Peter Werner hat mit seiner Vorhersage zum Top-Spiel auf der ganzen Linie richtig gelegen. Am Sonntag gewann die SGS in Partie 28 zum 17. Mal und erneut wurde es eine enge Kiste, in der die Zuschauer bis zum Abpfiff zum Mitfiebern gezwungen wurden. Kurz, es wurde das erhoffte hochklassige Spitzenspiel mit allem was dazugehört. Dabei schenkten sich beide Mannschaften nichts, wahrten aber zumeist Anstand und Fairness wozu die Schiedsrichter Jürgen Götzel und Dieter Witczak durchaus ihren Beitrag leisteten.

Aber jetzt rein in eine Partie, welche für Schöneiche lange Zeit gar nicht so verlaufen sollte wie man es sich vorgestellt hatte. Gegen einen hervorragend eingestellten TSV fuhr man die ersten fünf Angriffe gegen die Wand und lag in der 7. Minute mit 1:4 in Rückstand. Ein kurzes Drehen an der Personalschraube und das Spiel der SG wurde nun deutlich erfolgreicher. Dennis Ehmke, mit einem sogenannten einfachen Treffer, gibt die richtige Antwort und als Pascal Werner die erste Führung gelingt (5:4/15.) bebt erstmals die Tribüne. Im folgenden machte es sich aber bemerkbar, dass man sich jedes Tor mit viel Kraft und Aufwand erkämpfen musste. Dahme nutzte dies nun konsequent und konnte immer wieder in Führung gehen. Jetzt war es Henning Krüger , der vom Kreis einhändig fangend und einnetzend (wo hat sich der Junge dies blos abgeschaut) und mit einen Konter (!!!) dafür sorgte, dass man nicht den Anschluss verlor. Aber auch Dahme musste dem hohen Kraftaufwand Tribut zollen: Die Rückraumschützen verfehlten nun deutlich öfter ihr Ziel. So ging es mit einem leistungsgerechten 8:8 in die Halbzeitpause.

Wie sehr beide Mannschaften unter „Dampf“ standen verdeutlicht auch die Tatsache, dass man schon weit vor Ablauf der vorgesehenen Zeit für die zweite Halbzeit parat stand.

Und das Spiel sollte nun deutlich intensiver und torreicher verlaufen. Die Trefferzahl konnte fast verdoppelt werden. Eine Tatsache, dass man nun alle Zwänge über Bord warf und sich mit offenem Visier einen mitreissenden Schlagabtausch lieferte. Trotz allem sollte die zweite Halbzeit ein Spiegelbild der ersten werden. Dank ihrer Rückraumschützen gelang den Gästen immer wieder die Führung. Allerdings war jetzt schon zu erkennen, dass die SG nicht gewillt war, das Spiel abzuschenken, so dass am Ende die Kraft über Sieg und Niederlage zum entscheidende Faktor werden würde. Letztmals führte der Gast beim 15:16 (45.). Dann setzte sich die größere Physis der SGS immer mehr durch. Drei Tore in Folge zum 18:16 brachten die Gastgeber entscheidend in Vorhand. Wie schon in der ersten Halbzeit sollte der Dahmer Rückraum nun immer mehr abbauen. Der TSV gab sich aber auch in dieser Phase noch nicht geschlagen und schnupperte beim 19:19  nochmals am Punktgewinn. Mit einem erneuten Dreierpack spielte man in der Schlussphase seine Torgefährlichkeit aus und nach dem 25:22 durch Dennis Rothe feierte ein phantastische Fangemeinde einen verdienten Erfolg.

Trainer Ruppert Weyer nach den ersten „Wir wollen den Trainer sehen“ Rufen lobte die Moral und den Charakter der Mannschaft. „Aus einer kompakten Mannschaft ragten vielleicht Dennis Rothe, Pascal Werner und Dennis Ehmke noch etwas herraus“.

SGS: Sitek, C. Große, Balster, Raasch (2), Rothe (4), S. Werner (7), Grundmann, Eggen, Holzt, Ehmke (5), P. Werner (5), Krüger (2)


19. 11.2017