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                                                                                                                      Herbe Pleite im Stadtderby

                                                                                                              SG Schöneiche vs. MTV Wünsdorf 16:25


Am vergangenen Sonntag stand das heiß erwartete Stadtderby an.

Nachdem der MTV in ihrer Aufstiegssaison die SG 2 mal deutlich schlagen konnte, hatten sich unsere Jungs beim Wiedersehen in der Verbandsliga vorgenommen ,Revanche zu nehmen. Hoffnung dafür machte ,daß auch der Nachbar nicht optimal in die Saison gestartet ist. Mit neuen Trikots und wie immer im Derby ,gut gefüllter Halle, wurde das Spiel  zu gewohnter Zeit um 16 Uhr angepfiffen. Ohne großes Abtasten starteten beide Mannschaften gut in die Partie ,die bis zur 19 Minute völlig ausgeglichen war. Dann folgten leider ,wie so oft ,eine 8 Minuten Torflaute der SG und so konnten die Wünsdorfer bis zur Halbzeit mit 9:15 davonziehen . Damit fiel dann schon eine Vorentscheidung zugunsten des MTV.  Die 2. Halbzeit ging dann auch so weiter, wie die erste aufgehört hatte .Man nutzte seine Chancen nicht und so verlor man völlig verdient in der Höhe in einem insgesamt fair geführten Derby.

Jetzt muss sich die Mannschaft hinterfragen, woran es lag, daß man nur 16 Tore  Zuhause werfen konnte ,da manals nächstes  den aktuellen Tabellenführer die BSG Grün-Weiß Finsterwalde empfängt.

SGS: Sitek, Haubold, Schiffmann, Rothe 1, Große 1, S. Werner 6, M. Große 1, Wolter, Eggen, Ehmke 1, Krüger 1, Gensichen 2, Pa. Werner 2, Busch 1

Von Philipp Balster


                                                                                                                  

Quelle: http://www.handballfreunde-mtv.de/

                                                                                  Starke Vorstellung beim Nachbarn

Derbysieg mit Saison-Rekord 

Für die Wölfe stand mit der Reise nach Schöneiche ein wegweisendes Spiel auf dem Zettel. Mit der SG Schöneiche hatte man den Nachfolger in Sachen Aufstieg aus der Landesliga Süd vor der Brust. 2017 stiegen die Wölfe auf, holten damals zwei überzeugende Siege gegen die SGS. Ein Jahr später folgten die Schöneicher den Wölfen in die Verbandsliga. Dabei stand für beide Mannschaften die Verbesserung der eigenen Bilanz im Raum. Die schwächste Abwehr (30,75 Gegentore pro Spiel) empfängt den schwächsten Angriff (21,25 Tore pro Spiel) der Liga – eine Bilanz würde an diesem Tag bröckeln. Da die Wölfe unbedingtes interesse daran hatte, dass ihr Wert sich an diesem Tag verbessern sollte, begann der Tag im Rudel zeitig vor dem Spiel. Trainer Matthias Wehlmann lädt die Mannschaft zum gemeinsamen Mittagessen ein, danach gibt es einen Mannschaftsspaziergang durchs Zossener Grün. Die gemeinsame Vorbereitung, sie wirkt. Wehlmann: „Ich war vor dem Spiel überhaupt nicht aufgeregt.“

Vor dem Spielbeginn klatschen die Oberkörper aneinander. Wer nicht lange genug im Fritierfett gebadet hat, kriegt jetzt vom Nebenmann die restliche Temperatur. Im Spiel bügelt Nils Seegebrecht nach 70 Sekunden zum ersten Mal den Ball ins Netz. Die Eröffnung eines intensiven Handballspiels. Ein großes Abtasten ist nicht nötig. Zu gut kennen sich beide Mannschaften, auch wenn man vor 969 Tagen zum bisher letzten Mal die Spielfläche teilte. Nur wenige Sekunden nach der Führung macht Tino Gensichen für die SGS den Ausgleich. Von Beginn an wird intensiv gearbeitet – auf beiden Seiten. Die Offensivreihen sind in Stellung gebracht, die Defensive auch. Früh gibt's den ersten Konter. Gensichen ist am schnellsten vorn, fängt den Ball direkt am Kreis. Völlig frei und in bester Wurfposition dreht er sich, bringt den Ball aufs Tor und Bumm – im Wölfe-Tor hat Carlo Hirsing den Fuß dran und plötzlich ist die Kugel weit weg vom Kasten. „Die Abwehrarbeit hat heute wirklich stark funktioniert“, lobt Wehlmann kurz und knapp.

Nach elf Minuten hat die SGS genug gebissen, schiebt sich zum ersten Mal in Front. Steven Werner trifft zum 5:4, Erik Klaus gleicht kurz darauf mit einem Kraftakt am Kreis aus. Es waren die einzigen 2:43 Minuten, in denen die Wölfe einem Rückstand hinterherlaufen müssen. Denn der MTV spielt in der Offensive strukturierter, sortiert sich gut und schließt gekonnt ab. Einziges Manko: Die Passquote. Immer wieder gehen Bälle auf die Außenpositionen flöten. Das hält die Führung in Grenzen und Schöneiche im Spiel. Die SGS hingegen ist im Angriff (viertschwächste Torquote der Liga) oft abgemeldet, findet überhaupt nicht in Tritt. Bis zur 27. Minute gelingen dünne sechs Tore aus dem Feld, dazu zwei von der Siebenmeterlinie. Als Steven Werner seinen dritten Siebenmeter zum 9:12 verwandelt, stellt der Gastgeber vorzeitig den Betrieb ein. Ronny Lange, Max Hawaleschka, Nils Seegebrecht – die Wölfe hauen den Hausherren noch auf drei verschiedene Weisen die Bälle um die Ohren und fressen sich zur Pause ein liebliches Polster an.

Halbzeitstand: SG Schöneiche – Wünsdorfer Wölfe 9:15

Die Halbzeitsirene kommt für die SGS genau richtig, um den Lauf der Wölfe erst einmal zu unterbrechen. Allerdings hat die Halbzeitpause den Nachteil, dass sie irgendwann einmal zu Ende ist. Denn nach dem Seitenwechsel kriegt Schöneiche ebenso wenig zustande wie zuvor. Der MTV deckt an diesem Tag eben so, wie es die drittbeste Abwehr der Liga halt so macht. Konsequent und strukturiert. Und wenn eben doch was durchkommt, fingert Hirsing in der Kiste so alles zur Seite, was ihm vor die Flinte kommt. Der Schlussmann der Wölfe, der in dieser Saison bisher lediglich 10:24 Minuten auf dem Feld verbrachte, steht bis auf zwei Siebenmeter durchgehend in der Wölfe-Box. Wehlmann: „Carlo hat da hinten stark gehalten.“ Es gab keinen Grund, den Torhüter zu wechseln. „Ich bin nicht böse, heute nicht gespielt zu haben. Carlo hat das heute doch gemacht“, lobte auch Stefan Wagner, der gar nicht zum Zug kam. 24 Paraden aus dem Feld stehen am Ende auf dem Konto – Saisonrekord unter den MTV-Torhütern.

Erst nach dem Siebenmeter von Seegebrecht zum 9:18 darf Schöneiche wieder ran. Die Stimmung auf der schmalen Tribüne der SGS ist längst schon auf Niveau ungeliebtes Auswärtsspiel. Auch unter den Fans hat der MTV das Derby im Griff. Egor Vikhrov trifft von Außen zum 10:20. Glatte Zahlen, halb so viele Tore wie der Nachbar – man kann es jetzt nicht mehr verheimlichen, dass die Wölfe dieses Derby wohl nach aus träckern werden. Der MTV hat gegen eine schwache Schöneicher Mannschaft das Spiel seit der 25. Minuten endgültig im Griff.

Einzig die Torausbeute hemmt einmal mehr die Wölfe. Der MTV hat zwar das Spiel unter Kontrolle, muss es aber deutlich höher gewinnen. Wieder mal gibt es deutlich weniger Wurfchancen als auf der anderen Seite. Wieder einmal gibt es zu viele unnötige Fehler. Wehlmann: „Dann will wieder jeder was machen. Aber der MTV lebt nun mal vom schnellen Mannschaftsspiel.“ Das findet zwar statt, aber immer noch zu selten. So wird Schöneiche verschont, verliert nur mit neun Toren. In der Abwehr haben die Wölfe aber die Schotten dicht. Hirsing stellt im MTV-Tor einen Paraden-Rekord auf, die Wölfe einen Defensiv-Rekord. 16 Gegentore, weniger hat bisher kein Verein in der laufenden Verbandsliga-Saison kassiert, auch nicht in der Nord-Staffel. Offensiv hätte der MTV aber deutlich höher gewinnen müssen.

Dennoch: „Wir haben das Spiel heute vollkommen unter Kontrolle gehabt“, sagt Wehlmann. Seinen Wölfen gehört die Party. „Ich bin stolz auf die Mannschaft“, fügt er noch hinzu. Die negativen Erlebnisse von jüngst sind zwar nicht vergessen und auch nicht hunderprozentig abgestellt, aber der Derby-Sieg in dieser Art ist Balsam für die Seele. Am Rest arbeiten die Wölfe intern in den kommenden Wochen, mit viel Rückenwind. Der treibt die Wölfe am 11. November zum HC Spreewald II. Beim Gastspiel in Schöneiche, bekannt für ihren Karneval in der Region, haben die Wölfe heute schon Pappnasen verteilt – und villeicht auch noch welche für den HCS über.


SG Schöneiche: Schiffmann, Sitek, Haubold – S. Werner 6 (5/5), Pa. Werner 2, Gensichen 2, Busch 1, Krüger 1, Ehmke 1, M. Große 1, C. Große 1, Rothe 1, Wolter, Eggen
MTV Wünsdorf 1910: Hirsing, Barsch – Lange 6, N. Seegebrecht 5 (2/2), Hawaleschka 4, Gröpler 3, Baumann 3, Vikhrov 2, D. Becker 1, Klaus 1, J. Rackwitz, Altin, Ulbrich
Schiedsrichter: Uwe-Torsten Hinke / Danilo Weigert – leiteten zurückhaltend das Derby, welches sich beidseitig fair zugetragen hatte. Die wenigen strittigen Situationen hatten sie vollends unter Kontrolle und trafen sortiert und abgestimmt ihre Entscheidung.                

Gelbe Karten:  Rothe, C. Große – J. Rackwitz, D. Becker, Baumann
Zeitstrafen: 6:2 (2x T. Gensichen, C. Große, S. Werner, Krüger, Pa. Werner – 2x J. Rackwitz)
Rote Karten: –
Blaue Karten: Christian Große (SG Schöneiche/60. wegen übertriebener Härte)

Siebenmeter: 5/5 (100%) – 2/2 (100%)
Wurfquote: 16/53 (30,19%) – 25/43 (58,14%)

21. 10.2018

                                                                                                                 SG verpasst knapp die Sensation

                                                                                             SG Schöneiche  -  BSV Grün-Weiß Finsterwalde  26:31 (13:14)


Am vergangenen Sonntag empfing man den ungeschlagenen Tabellenführer aus Finsterwalde. Im Vorfeld wurde schon eifrig spekuliert, wie hoch  die Niederlage gegen den Spitzenreiter ausfallen würde.

Zur Freude der Fans kam alles dann doch anders. Die Mannschaft zeigte von Beginn an eine konzentrierte Leistung über das ganze Spiel. In der Abwehr stand man sehr gut und im Angriff zeigte man seit langem mal wieder schöne Kombinationen ,die dann in der Regel auch zum Torerfolg führte. Auch in der 2. Halbzeit machte man genau da weiter, wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Man blieb weiterhin auf Tuchfühlung mit dem Tabellenführer und dazu kam dann noch eine gute Torhüter Leistung die, die ein oder andere 100% Torchance vereiteln konnte.

Leider reichte es dann doch nicht für einen Sieg ,da man in den letzten 8 Minuten zu viele Bälle im Angriff verloren hat und Finsterwalde zu einfachen Gegentoren einlud.

Am Ende kann die Mannschaft stolz auf ihre Leistung sein.

SGS: Sitek, Schiffmann, Haubold, Rothe, Raasch (2), S. Werner (12), Große (4), Eggen, Ehmke (1), Krüger, Gensichen (2), Pa. Werner (1), Balster (4)

von Philipp Balster



Quelle: https://de-de.facebook.com/gwfinsterwalde.de/

                                                                                                                          BSV weiterhin ungeschlagen
SG Schöneiche - BSV GW Finsterwalde 26:31 (13:14)

Nach dem herausragenden letzten Heimspiel gegen den bis dato Tabellenführer aus Schlaubetal, begab sich die erste Männermannschaft des BSV am vergangenen Sonntag Nachmittag zum nächsten Auswärtsspiel auf die Reise. Ziel der Reise waren erneut zwei Punkte aus fremder Halle zu entführen. So begaben sich die Grün-Weißen nach Schöneiche und wollten dabei an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Die gelang zwar nur Phasenweise, trotzdem gelang am Ende ein verdienter Auswärtserfolg.
Das Spiel startete für die Männer BSV eher holprig. Vor allem in der zuletzt stark aufspielenden Deckung, fanden die Grün-Weißen im ersten Spielabschnitt nur zu selten statt. Immer wieder war man einen Schritt zu spät, was letztendlich auch dazu führte, dass man nur sehr selten zum eigenen Tempospiel finden konnte. Im Angriff der Sängerstädter war es in der ersten Halbzeit vor allem der junge Vincent Kowaczek, der vier seiner 5 Tore an diesem Tag, bereits in dieser Phase des Spiels verbuchen konnte. Auf Grund seiner guten Leistung erhielt er im zweiten Spielabschnitt später oftmals eine Einzelmanndeckung gegen sich. Der Gastgeber aus Schöneiche ließ sich nicht wirklich abschütteln und somit resultierte eine knappe Führung der Sängerstädter zur Pause (13:14).

 In der Kabine wurden im Anschluss die richtigen Worte gefunden und es wurde an einigen Stellschrauben gedreht. In der Deckung wurden einige Punkte geändert, was nach

Wenigen  Minuten im zweiten Spielabschnitt dazu führte, dass die Gäste aus Finsterwalde endlich langsam zu ihrem gewohnten Spiel fanden. Die Deckung der Finsterwalder agierte nun deutlich flinker auf den Füßen und konnte durch das schnelle Umschaltspiel den einen oder anderen Kontertreffer erzielen. Doch bis zum 22:22 in der 50.Spielminute ließen sich die Hausherren dennoch nicht abschütteln.Doch drei Tore in Folge brachten dann die Männer des

BSV in Front. Diesen Vorsprung konnte der Tabellenführer der Verbandsliga in den Schlussminuten dann sogar noch auf 5 Tore plus erhöhen. Am Ende sicherte sich die

1.Männermannschaft des BSV den Auswärtserfolg und bleibt somit weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.


11. 11.2018

                                                                                      Schwacher Auftritt sorgt für deutliche Niederlage

                                                                                                   HC Spreewald II  -  SG Schöneiche  37:23  (16:12)


Am Sonntag machte sich die SG Schöneiche auf den Weg nach Lübben zum Auswärtsspiel gegen den HC Spreewald II. Kurzfristig musste Henning Krüger leider krankheitsbedingt absagen, gute Besserung nochmal an dieser Stelle. Als sich Pascal Werner dann auch noch beim Aufwärmen verletzte, standen die Vorzeichen unter keinem guten Stern. Schöneiche mit Anwurf - im ersten Angriff sorgte Dennis Ehmke nach sehenswertem Spielzug für die 1:0 Führung, leider sollte dies auch die einzige Führung in diesem Spiel bleiben.

Das Rückzugsverhalten war in der Anfangsphase zu behäbig und so lud man den HC zu einfachen Toren ein. In der Deckung war man oft einen Schritt zu spät. Und so konnte sich die Heimmannschaft bis zur 10. Minute mit 4 Toren absetzen. Anschließend entschärfte Mark Schiffmann im Tor einige freie Bälle und die SG kam Mitte der ersten Halbzeit nochmal bis auf 1 Tor an die Gegner heran. Aber anstatt jetzt wacher in der Abwehr zu agieren und über die zweite Welle dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, verschenkte die SG im Angriff nun einige Bälle und verteilte wieder fleißig Einladungen. Es war einzig dem an diesem Tag starken Mark Schiffmann im Tor zu verdanken, dass man zur Halbzeit “bloß“ mit 4 Toren zurück lag.

Die in der Pause angesprochenen Maßnahmen wurden in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit scheinbar in der Kabine vergessen. Man verlor wieder viele Bälle gegen die robust agierende Abwehr der Spreewälder. Und mit einem 8:0 Lauf der Gastgeber war das Spiel nach gerade mal 36 Minuten entschieden. Danach plätscherte das Spiel mehr oder weniger vor sich hin. Der HC setzte sich Tor für Tor ab, weil man zu keiner Zeit in der Abwehr Zugriff fand und im Angriff der gesamte Rückraum einen gebrauchten Tag hatte. So stand am Ende eine deutliche Niederlage mit 37:23.

Bedanken möchte sich die Mannschaft an dieser Stelle bei den mitgereisten Fans, die uns, egal bei welchem Spielstand, grandios unterstützten. Vielleicht können wir im nächsten Heimspiel, wenn hoffentlich wieder alle an Bord sind, das mit einer starken Leistung gegen Guben zurückzahlen. Hat man doch im letzten Heimspiel gegen Finsterwalde gezeigt, zu welcher Leistung man mit voller Kapelle im Stande ist.

SGS: Schiffmann, Sitek, Rothe (1), Raasch (4), Gensichen (3), S. Werner (2), Balster (6), M. Große (2), Eggen, Ehmke (4), P. Werner (1)

von Enrico Raasch

18. 11.2018

                                                                                                                    Nur eine Halbzeit ebenbürtig              

                                                                                                      SG Schöneiche  -  SV Chemie Guben  23:35  (16:17)


Im Heimspiel gegen Chemie Guben unterlag die SG Schöneiche deutlich mit 35:23 und hat nun durch den Sieg des HV Luckenwalde gegen Wünsdorf die rote Laterne.

Zu Beginn des Spiels agierte Guben überraschend mit einer offenen 3:3 Deckung. Mit dieser kam der Angriff der SG gut zurecht, man nutzte die Lücken für Anspiele an den Kreis und konnte sich so bis zur 20. Minute mit 4 Toren absetzen. Leider fanden die Torhüter der SG wieder einmal nicht ins Spiel, sonst hätte man schon deutlicher führen können. Es nahm der Gästetrainer die Auszeit und stellte seine Abwehr um. Das reichte leider schon aus, um die an diesem Tag dünn besetzte Schöneicher Mannschaft aus dem Rhythmus zu bringen. Man agierte wieder zu statisch und verwarf leider zwei Strafwürfe.

Und so fand Guben schnell wieder zurück ins Spiel. Eine Minute vor der Halbzeit stand es unentschieden, man hatte 12 Sekunden vor der Sirene nochmal die Möglichkeit einen Angriff aufzubauen, warf den Ball aber direkt in die Hände eines Gubeners und so ging es, statt mit einer möglichen Führung, mit Rückstand in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit fehlte der SG scheinbar die Luft, nochmal das Spiel mit Tempo aufzuziehen und so zog der Gast Tor für Tor davon. Unter anderem auch, weil man im Angriff viele Möglichkeiten liegen ließ und hinten einfache Tore zuließ.

Als unglücklich muss man auch die Ansetzung der Schiedsrichter bezeichnen, wieder einmal kamen diese von einen direkten Tabellennachbarn und man legte einige Entscheidungen mit zweierlei Maß aus. Dies trug auch dazu bei, dass der SG der Zahn gezogen wurde.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Mannschaft in den letzten beiden Spielen in diesem Jahr noch einmal steigert und hoffentlich nicht als Schlusslicht in die Winterpause geht.

SGS: Schiffmann, Sitek, Haubold, Rothe (1), Raasch, Gensichen (8), S. Werner (8), M. Große (2), Eggen, Krüger (2),, P. Werner (2)

von Enrico Raasch


Quelle: https://de-de.facebook.com/SVCGuben/

                                                                                                 Guben erwacht in der zweiten Hälfte

Am ersten Advent reiste der Gubener Handballtross zu einem nicht sonderlich beliebten Sonntags-Spiel nach Schöneiche. Chemie Guben konnte dem Tabellenführer zuletzt einen Punkt abnehmen und befindet sich derzeit auf dem 4. Tabellenplatz. Schöneiche dagegen konnte in der laufenden Saison lediglich einen Sieg einfahren und befand sich vor der Partie auf dem vorletzten Tabellenplatz. Daher lag die Favoritenrolle vor dem Spiel klar bei den Gästen.

Zunächst konnten die Gubener zwei Treffer in Folge erzielen und somit 0:2 in Führung gehen. Die offensive 3:3 Deckung gegen die Gastgeber sollte den Gegner überraschen und demzufolge zu Fehlern zwingen. Allerdings waren die Gubener von dieser Variante überraschter als die Gastgeber. Denn vermehrt konnte die SG ihren bulligen Kreisläufer in Szene setzen und somit ein Tor erzielen oder einen Siebenmeter herausholen. Besonders in der Anfangsphase wiederholte sich diese Prozedere ständig, weshalb sich die SG nach 9 gespielten Minuten auf 7:3 absetzen konnte. Im Gubener Angriffsspiel schlich sich zudem eine Vielzahl von technischen Fehlern ein. Somit konnte Schöneiche den Vorsprung von vier Toren bis zur 20. Minute zum 14:10 aufrechterhalte. Nun zog der Gubener Trainer die Reißleine und reagierte mit einer Auszeit. Schöneiche ließ sich zu dieser Zeit zu Recht von den eigenen Fans feiern, wobei man den Chemikern eine gewisse Unsicherheit anmerkte. Die taktische Deckungsformation wurde nun verändert. Diese Veränderung reichte aus, um das Angriffsspiel der Gastgeber vor deutliche Probleme zu stellen. Hinzu kam, dass der Gubener Keeper nun vermehrt einige Bälle entschärfen konnte. Daher kämpfte sich Guben jetzt Tot für Tor zurück und konnte in der 26. Spielminute zum 15:15 ausgleichen. So kam es, dass Guben mit einem knappen Vorsprung mit 16:17 in die Halbzeitpause ging.

Im zweiten Durchgang lief es dann von Anfang an besser für die Gubener. Die Deckung stand kompakt und ließ nur wenig zu. So konnte die SVC-Sieben 5 Tore in Folge erzielen und sich bis zur 36. Minute bereits auf 16:22 absetzen Bei einem Spielstand von 14:27 reagierte die SG dann mit einem Timeout. Doch auch diese Unterbrechung brachte dem Gubener Spiel keinen Abbruch. Sukzessiv wurde die Führung weiter ausgebaut. Dadurch konnte der Gubener Trainer nun auch die Jugendspieler nach und nach einsetzen, um ihnen die Chance zu geben, sich zu beweisen. Am Ende haben die Chemiker daher verdient mit 23:35 gewonnen und können sich nun auf den nächsten Gegner, dem SV Blau-Weiß Dahlewitz einstellen. Dorthin reist der SVC am kommenden Sonntag.               

02. 12.2018

                                                                                                     SG belohnt sich nicht für großen Kampf                                                                                                Märkischer BSV Belzig  -  SG Schöneiche   26:25  (14:15)

  

Zum letzten Auswärtsspiel des Jahres ging es vergangenen Sonntag für die Männer der SG nach Bad Belzig. Bei dem Tabellennachbarn wusste jeder um was es geht, entsprechend motiviert ging die Mannschaft ins Spiel.

In den ersten 20 Minuten schenkten sich beide Mannschaften nichts und so wechselte die Führung ständig. Danach konnte sich die SG mit 4 Toren absetzen. Leider war man in den letzten 2 Minuten der ersten Halbzeit etwas unkonzentriert und so ging es mit nur einem Tor Führung in die Pause.

Endlich mal wieder mit einer Führung im Rücken sollte doch eigentlich ein guter Start in die zweite Hälfte gelingen. Aber weit gefehlt, wieder einmal blieb man die ersten Minuten ohne Tor und lief einem Rückstand hinterher. Doch die SG gab nicht auf und ging in der 46. Minute sogar noch einmal in Führung. Leider waren insgesamt 6 verworfene Strafwürfe eine zu große Hürde an diesem Tag und so gewann Belzig am Ende glücklich mit 26:25.

Am kommenden Sonntag ist dann das letzte Spiel für die SG vor Weihnachten und mit Dahlewitz kommt es sogar zum Derby. Bleibt zu hoffen, dass sich die Mannschaft dieses mal belohnt und 2 Punkte selbst unter Baum  legt.

SGS: Schiffmann, Sitek, Rothe (1), Gensichen (7), S. Werner (6), M. Große (4), Eggen, Krüger (1),, P. Werner (4), Ehmke (2), Busch, Holz

von Enrico Raasch


                                                                                           MBSV Männer feiern zweiten Heimsieg in Folge

Handball-Verbandsliga: Belziger Männer besiegen SG Schöneiche 26:25

von Jörgen Heller, Märkische Allgemeine Zeitung, Fläming Echo

Bad Belzig. Nachdem es die Handball-Männer des Märkischen BSV Belzig in dieser Verbandsliga-Saison bisher größtenteils mit stärkeren Mannschaften zu tun bekamen, waren sie am Sonntag für den letzten Heimauftritt des Jahres gegen die SG Schöneiche selbst einmal vom Papier her Favorit. Das Schlusslicht der Staffel Süd entpuppte sich aber als ein starker und ernstzunehmender Gegner, mit dem sich die Spieler von Trainer Denis Wandersee ein spannendes Spiel lieferten. Am Ende konnten die Belziger ihre Rolle aber ausfüllen, wenn auch mit 26:25 (14:15) sehr knapp. Und nach dem zweiten Sieg in Folge sind sie weiterhin Tabellenachter.

Bis auf den Langzeitverletzten Jonas Galle sowie Philip Hainke und Maximilian Kernke standen Coach Wandersee alle Spieler zur Verfügung. Seine Startformation mit Spielmacher Georg Wendland wurde vor den Augen von über 200 Zuschauern in der Albert-Baur-Halle vom Gegner gleich einmal auf Robustheit geprüft. Die Folge waren bei Belziger Angriffsversuchen Schläge auf die Brust von Ludwig Schmeißer und Hannes Richter, die folglich erst einmal auf der Bank um Luft ringen mussten. Das zeigte jedenfalls Wirkung. Schöneiche konnte bis zur achten Spielminute einen Vorsprung von 4:1 herausspielen. Dann legte aber auch der Gastgeber den Vorwärtsgang ein und fand daraufhin spielerisch eine Antwort. So übernahm er bis zur 14. Minute mit 7:6 erstmals die Führung. Da der MBSV in der Folge aber seine Angriffe nicht geduldig genug ausspielte, konnte Schöneiche wieder auf 14:11 enteilen (27.). Zum Glück hatte der MBSV zu diesem Zeitpunkt aber Matthias Paul in seinen Reihen. Der Routinier warf innerhalb von 60 Sekunden drei Tore, das letzte einfach Mal aus zwölf Metern, so dass sein Team zur Pause mit nur einem Tor Rückstand auf Tuchfühlung blieb (14:15) und als Jäger in die zweite Hälfte ging. Und der MBSV blies auch gleich zur Jagd. In den ersten 40 Sekunden nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Hausherren mit zwei Toren in Folge mit 16:15 die Führung. Dann folgte aber ein Bruch.

Nachdem die Belziger bis zur 33. Minute mit 17:15 vorne lagen, sahen die MBSV-Fans eine schwache, torlose Phase ihrer Mannschaft, die ganze zehn Minuten andauerte. Dadurch konnte Schöneiche mit 20:17 wieder die Führung übernehmen (43.). Belzig wollte das aber nicht so stehen lassen. Mit einem nun überragenden Michael Schröter im Tor glich die Wandersee-Truppe bis zur 48. Minute zum 22:22 aus. Es entwickelte sich eine hart umkämpfte, aber nicht unfaire Schlussphase. Wenn der MBSV stets mit einem Tor vorlegte, konnten die Gäste gleich wieder ausgleichen und in der 56. Minute selbst mit 25:24 die Führung übernehmen.

  Nun schlug die Stunde von Wendland. Nach einer kurzen Verschnaufpause als Spielmacher wurde er in der 50. Minute wieder eingewechselt. Während seine Mitspieler in der Defensive samt Keeper Schröter, der alleine vier Siebenmeter hielt, dicht machten, warf Wendland in den letzten zehn Minuten seine Mannschaft mit drei Toren zum 26:25-Sieg, der verständlicherweise sehr umjubelt war und die Halle zum Brodeln brachte.

„Ein Lob an die Mannschaft für den großen Kampfgeist“, meinte Denis Wandersee, der noch hinzufügte: „Zum Glück hatten wir heute Michael Schröter im Tor, ohne den wir ganz sicher verloren hätten.“

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