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                                                                                                        Schöneiche verliert denkbar knapp

                                                                                  OSG Fredersdorf-Vogelsdorf - SG Schöneiche  30:29  (15:11)                                              

                                                                                                                                                      












                                 Männer der SG Schöneiche unterliegen auswärts in Fredersdorf denkbar knapp mit 30:29


Das Spiel begann mit einer Verzögerung von 10 Minuten, weil es einige Unklarheiten bei den Schiedsrichtern gab.

Die SG fand sehr schlecht ins Spiel. Man hatte gerade in den ersten 10 Minuten große Probleme mit dem Ball ohne Haftmittel und dem sehr glatten Hallenboden. Für viele Beteiligte ein Wunder, dass sich auf diesem Untergrund niemand verletzt hat.

Unnötige Ballverluste und schwache Abschlüsse ermöglichten der OSG einfache Tore und so lag man nach 8 Minuten mit 0:6 im Hintertreffen.

Man konnte Böses erahnen, aber nach 8:50 min erzielte Matthias Große das erste Tor für die SG. Schöneiche fing dann mit Kombinationshandball an und so konnte man bis zur 20. Minute zumindest verhindern, dass das Spiel schon in der ersten Hälfte entschieden wurde.

Trotz verbessertem Rückzugsverhalten und zielstrebigerem Angriff lief man bis zur 25. Minute permanent einem 6 Toren Rückstand hinterher. Dank eines Rucks in der Mannschaft stellte man Sekunden vor der Halbzeitsirene durch Dennis Ehmke auf 15:11. Kaum vorstellbar, wie es gestanden hätte, wenn man von Anfang an diese Leistung an den Tag gelegt hätte.

Die Halbzeitansprache von Trainer Gunnar Eggen hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Das erste Mal in der Saison kam die SG wach aus der Halbzeit und die Körpersprache war jetzt auch eine andere.

So gelang es aus einer stabilen Deckung und mit Thomas Sitek als guten Rückhalt im Tor, sich wieder in Schlagdistanz zu bringen.

Mit dem Treffer durch Enrico Raasch zum 16:15 in der 38. Minute war der Anschluss hergestellt und der Gastgeber spürbar verunsichert.

Leider unterbrachen viele merkwürdige Schiedsrichterentscheidungen den Spielfluss der SG, wodurch die OSG wieder zu einfachen Toren kam. Und so konnten sich die Gastgeber nach und nach bis zur 50. Minute auf 24:20 absetzen. Als man in der 56. Minute erneut mit 6 Toren zurück lag, schien der Drops gelutscht zu sein. Aber man setzte jetzt alles auf eine Karte und agierte mit einer offenen Deckung, womit die scheinbar völlig verausgabten Gastgeber überhaupt nicht zurechtkamen. So kam die SG in der 59. Minute zum 30:29. Leider durfte sich dann, ungeahndet von den Schiedsrichtern, ein Spieler der OSG in bester Basketballermanier durch die Deckung der SG dribbeln. Der Spieler der OSG konnte sich nach dem Spiel ein Lächeln über diese Situationen nicht verkneifen.

Am Ende musste sich die SG mit 30:29 geschlagen geben. In einem stets fairen Spiel wäre ein Unentschieden sicherlich ein gerechtes Ergebnis gewesen.

Was bleibt ist die Frage, warum man wieder nicht über die gesamte Partie konstant die Leistung abruft, zu der man eigentlich in der Lage wäre.

In 2 Wochen kommt mit Schlaubetal eine Mannschaft aus den Top 3 der Liga in die Mittenwalder Mehrzweckhalle, da könnte die Mannschaft beweisen,  dass die verbesserte Leistung aus den letzten Spielen vielleicht auch zum großen Wurf reicht.

Wir möchten uns abschließend noch bei allen mitgereisten Fans für ihre tatkräftige Unterstützung bedanken.

SGS: Sitek, Kerstan, Rothe, c. Große (1), Raasch (4), s. Werner (3), M. Große (6), Eggen, Ehmke (7), Holz (1), Krüger (1), Gensichen (1), P. Werner (4)

von Enrico Raasch





Quelle:https: //de-de.facebook.com/OsgFredersdorfVogelsdorfEV/

Fast den Sieg verschenkt!

Am Sonntag stand das nächste Heimspiel für die 1. Männer der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf an. Zu Gast sollte die SG Schöneiche sein um gemeinsam mit den allen Zuschauern die sanierte Halle in Fredersdorf Süd einzuweihen.

Mit einem 6:0-Lauf gleich zu Beginn wollten die Fredersdorfer gleich klar stellen dass es an diesem Tag nichts zu holen gibt für die Schöneicher. Doch auch Schöneiche mühte sich jetzt langsam ins Spiel. Mit fahrlässigen Abschlüssen auf Fredersdorfer Seite ließ man einen Gegner wieder erstarken. Stetig kämpfte sich Schöneiche auf einen Halbzeitstand von 15:11 aus Fredersdorfer Sicht heran.

Auch nach Wiederanpfiff sollte die Aufholjagd der Gäste nicht enden. Beim Stand von 16:15 musste OSG-Trainer Florian Deja mit einer Auszeit die Reißleine ziehen, wohlwissend der fehlenden Option im weiterenden Spielverlauf. Doch seine Mannen schienen den berühmten Faden wieder gefunden zu haben und man setzte sich über die Stationen 22:17 und 30:24 bis zur 57. Minute wieder ab. Aber hier sollte das Spiel nochmals hektisch werden. Mit einer frühen offensiven Manndeckung griff Schöneiche nochmals nach dem letzten Strohhalm. Sämtliche Fredersdorfer Spieler mussten anerkennen dass trotz der komfortablen Führung der Vorsprung stetig schmolz da man in dieser kurzen Phase zu unclever und auch undiszipliniert inklusive blauer Karte agierte. So konnte die OSG den Vorsprung mit einem 30:29 auf den letzten Drücker ins Ziel retten.

Natürlich bekam man nie im Spiel einen Ausgleich oder einen Rückstand aber es bleibt zu analysieren wie man in zweieinhalb Minuten 5 Tore fangen kann.

17. 02.2019

In einem Spiel der extremen Gegensätze schlittert die SGS hauchdünn an einem Punktgewinn vorbei. Nach einem katastrophalen Start und einem o:6 nach neun Spielminuten kämpft man sich ab Mitte der ersten Halbzeit pö a pö zurück ins Spiel und schafft acht Minuten nach der Halbzeit erstmals den Anschluss zum 16:15. Drei Minuten vor dem Abpfiff und einem 24:30 Rückstand scheint alles entschieden. In einer irren Schlussphase, mit fünf Toren in Folge, schafft man fast noch das schier Unmögliche.

Erfolgreiste Torschützen für die SGS waren Dennis Ehmke mit 7 und Matthias Große mit 6 Treffern.

                                                                                                          Schwarzes Wochenende für die SGS

Für die Mannschaften der SG Schöneiche gab es am vergangenen Wochenende nichts zu holen. Alle drei Teams mussten über hohe Niederlagen quittieren.  Team 2 verlor im kleinen Derby beim MTV Wünsdorf II mit 18:32 (7:16). Erfolgreichster Torschütze auf Seiten der SGS war Thomas Wolter mit sieben Toren.

Die A-Jugend verlor ihr Heimspiel gegen Ortrand, nach einer recht ausgeglichenen ersten Hälfte (12:15), noch deutlich mit 19:30 und zu guter letzt verlor die Verbandsligatruppe um Gunnar Eggen, gegen den Tabellendritten von der HSG Schlaubetal-Odervorland, mit 20:31 (11:19).







Quelle: Quelle: http://www.hsg-schlaubetal.de

Überlegener Auswärtssieg gegen den Tabellenvorletzen


SG Schöneiche - HSG Schlaubetal-Odervorland 20:31 (11:19)

Von W. Hohmann

Nach dem schweren Auswärtsspiel bei der OSG Fredersdorf/Vogelsdorf musste die 1. Männermannschaft erneut auswärts antreten. Diesmal beim Tabellenvorletzten SG Schöneiche, die man in der Vorrunde mit 35:24 sicher bezwungen hatte. Dazu hatte sich die Personalsituation bei den Müllrosern wieder etwas stabilisiert, da mit Tobias Hallert und Bernt Kratkey zwei Spieler wieder zur Verfügung standen und mit Friedrich Hanschel sowie Daniel Heine beide Kreisläufer wieder voll einsatzfähig waren. Insofern fiel das Fehlen von Matthias Stalla nicht so schwer ins Gewicht. Das ermöglichte Trainer Michael Stalla wieder mehrere taktische Alternativen sowohl in der Abwehr als auch bei der Angriffsgestaltung. Von daher stand für die Mannschaft in diesem Spiel von vornherein nichts anderes als ein Sieg zur Debatte.

Die Anfangsphase des Spiels verlief weitestgehend ausgeglichen. Nach dem 1:0 für die Gastgeber gingen die Müllroser durch Bernt Kratkey und Mateusz Krzyzanowski erstmals mit 2:1 in Führung. Bis zum 3:3 in der 6. Minute konnten die Gastgeber noch mithalten. Danach setzten sich die Schlaubetaler nach einem „Dreierpack“ von Paskal Korau erstmals auf drei Tore zum 3:6 ab. Auch in den nächsten Minuten lief alles ganz nach den Vorstellungen der Gäste. Bis zur 14. Minute baute das HSG- Team den Vorsprung weiter auf fünf Tore zum 5:10 aus. Doch so einfach ließen die Gastgeber sich nicht abschütteln. Zwischen der 14. Und 16. Minute gelangen ihnen durch Steven und Pascal Werner drei Treffer in Folge und plötzlich waren die Hausherren beim 8:10 wieder in Schlagdistanz. Das veranlasste HSG-Coach Michael Stalla zu einer Auszeit. Zum einen wollte er den Spielfluss der Gastgeber unterbrechen und zum anderen war er mit etwas zu nachlässigen Abwehrhaltung seiner Mannschaft nicht einverstanden. Dies zeigte auch sofort Wirkung. In den folgenden 13 Minuten ließ die Abwehr der Schlaubetaler nur noch einen Gegentreffer zu, während man bei den konzentriert vorgetragenen eigenen Angriffen 8 Tore zum 9:18 Zwischenstand erzielte. Damit war bereits so etwas wie eine Vorentscheidung in diesem Spiel gefallen. Auch bis zur Halbzeit tat sich nicht mehr viel, so dass mit einem komfortablen Zwischenstand von 11:19 die Seiten gewechselt wurden.

In der Halbzeitpause blieb Trainer Michael Stalla nicht vielmehr übrig, als von seiner Mannschaft zu fordern, in der Konzentration nicht nachzulassen.

Auch in der zweiten Halbzeit lief es für die Schlaubetaler zunächst weiter nach „Plan“. Bis zum 15:22 in der 40. Minute lag man weiter mit sieben Toren vorn. Als jedoch Mateusz Krzyzanowski in der 42. Minute und gleich anschließend Friedrich Hanschel jeweils eine Zeitstrafe erhielten, nutzten die Gastgeber dies um auf vier Tore zum 18:22 zu verkürzen. Für Trainer Stalla jedoch kein Anlass für eine weitere Auszeit, denn der Trainer zweifelte zu keiner Zeit daran, dass seine Mannschaft noch einmal ernsthaft in Gefahr kommen würde. Bis zur 49. Minute erhöhten die Gäste wieder auf 18:25. Danach gelangen ihnen noch zwei weitere Tore zum 20:25. Doch dies sollte dann auch der Letzte Treffer der Gastgeber in diesem Spiel gewesen sein. In den verbleibenden zehn Minuten verschärften die Müllroser noch einmal das Tempo und erzielten sechs weitere Treffer in Folge zum Endstand von 20:31.

Nach diesem überlegenen Auswärtssieg hat das Team jetzt 14 Tage Zeit, um sich intensiv auf das Spitzenspiel der Liga am 16. März gegen den Tabellenführer GSV Grün-Weiß Finsterwalde vorzubereiten. Hier will die Mannschaft sich vor allem für die hohe 31:17 Hinspiel Niederlage revanchieren und gegen den 1. Der Liga ihr tatsächliches Können unter Beweis stellen.




Quelle: http://www.handballfreunde-mtv.de/

Trebbin verliert, Wünsdorf mit Derbysieg

Team II zurück in der Vizejagd


Die zweite Männermannschaft der Wünsdorfer Wölfe hat gegen die zweite Mannschaft der SG Schöneiche einen überzeugenden Derbysieg hingelegt und sich im Kampf um den 2. Platz zurückgemeldet. Eine Woche nach der Heimniederlage gegen den 1. VfL Potsdam III überzeugte die Mannschaft dabei vollends und ging mit einem 32:18-Erfolg von der Platte.

Die NIederlage gegen den 1. VfL Potsdam III sollte für die zweite Männermannschaft der Wölfe nur eine Momentaufnahme bleiben. Gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer musste man sich mit 17:21 geschlagen geben, rutschte somit auf Platz 4 ab. Dennoch war es nicht an der Tagesordnung, die Köpfe in den Sand zu stecken. Zu überzeugend war der Auftritt gegen den Tabellenführer dennoch.

Rückblick: Gegen Potsdam startete der MTV stark ins Spiel. Torhüter Nils Andreas entschärfte gleich den ersten Torversuch mit einer Doppelparade. Der MTV ging sogar in Führung, überraschte die Gäste aus der Landeshauptstadt mit erfrischenden Kombinationen und flexiblem Offensivspiel. Am Ende setzte sich dann aber doch die individuelle Qualität der Potsdamer durch.

Gegen Schöneiche wollte der MTV dann an die Leistungen an der Vorwoche anknüpfen – nur eben diesmal mit einem Punktgewinn. Dabei stand vor allem die Wiedergutmachung für die 19:27-Pleite im Hinspiel auf dem Programm. Und die gelang prompt. Schon nach 46 Sekunden lässt es Spielmacher Egor Vikhrov zum ersten Mal im Gästekasten klingeln. Danach kann Schöneiche nur gute sieben Minuten mithalten, bevor die Wölfe ihren Siegszug beginnen. Die SGS versucht, mit langsamen Aufbauspiel das Tempo zu verschleppen, die Wölfe aber lassen sich davon nicht anstecken. Konsequent wird in der Abwehr eingegriffen. Dazu wird in der Offensive ähnlich frisch aufgespielt wie in der Vorwoche. Als Vikhrov in der 12. Minute das 6:3 erzielt, markiert er bereits seinen vierten Treffer an diesem Tag. Aber auch die anderen Wölfe hatten richtig Bock. 16. Minute: Paul Gröpler legt mit einem blinden Pass ab auf Jan Reichert, der trifft zum 7:3.

Für Schöneiche ist das Tempo und der Kombinationshandball der Wölfe an diesem Tag einfach eine Spur zu viel. Im Hinspiel hatte die SGS nach 21 Minuten noch 10:7 geführt, im Rückspiel legen die Wölfe nun vor und führen mit 9:3. Besonders defensiv hat der MTV die Gäste im Griff. Der SGS fällt nur wenig ein gegen die stabile MTV-Abwehr. So gelingen den Nachbarn nur sieben Tore in Hälfte eins, im Hinspiel waren es satte neun Treffer mehr.


Halbzeitstand: Wünsdorfer Wölfe II – SG Schöneiche II 16:7


In der zweiten Hälfte herrscht das gleiche Bild. Kurz nach dem Wiederanpfiff wird der Vorsprung durch Lucas Vogel erstmals zweistellig. Der Flügelflitzer trifft zum 17:7. Die Wölfe zeigen dem Heimpublikum attraktiven Handball, spielen weiterhin mit viel Leidenschaft und Spielwitz ihre Kombinationen zu Ende. Ein Beispiel: Reichert mit einem blinden Pass zum Kreis. Dort steht Tim Becker frei, netzt zum 23:12. Danach trifft Becker auch zum 24:12. Das Spiel gerät in der zweiten Hälfte nicht mehr auf die Kippe. Es geht nur noch um den direkten Vergleich, aber auch diesen sollten die Wölfe schnell für sich entscheiden. Denn der Vorsprung von zehn Toren bleibt. Die SGS kann weiterhin nicht mithalten und läuft den Wölfen nur hinterher.

Kilian Kerbs, der an diesem Tag Trainer Nils Barsch auf der Bank vertrat, zufrieden: „Die Mannschaft hat eine starke geschlossene Leistung gezeigt und das Spiel diszipliniert zu Ende gespielt. Vor allem hat die Mannschaft den Kampf angenommen und den Gegner nicht unterschätzt.“ So spielen die Wölfe die Partie seriös herunter und zeigen am Ende einen souveränen 32:18-Sieg. Doppelt positiv: Durch die Niederlage des SC Trebbin II in Rangsdorf sind die Wölfe wieder bis auf drei Punkte dran am Tabellenzweiten.

Und: Am 23. März kommt der SC noch ins Wolfsrevier. Bis dahin müssen die Wölfe weiter jagen. Am 16. März tritt die Mannschaft beim Tabellenvierten Teltow/Ruhlsdorf III an. Am gleichen Tag kommt übrigens auch die nächste Vertretung der SG Schöneiche ins Wolfsrevier. Um 18.30 Uhr empfängt das Verbandsliga-Rudel die erste Mannschaft der SGS. Dort gibt's dann hoffentlich die nächste leidenschaftliche Wölfe-Derbyperformance.

Mit 9 Treffern erfolgreichster Torschütze  -  Steven Werner

03. 03.2019

                                                               Ein Derby unter komischen Voraussetzungen


Für die Männer der SG Schöneiche geht es am Samstag nach Wünsdorf zur Stadtmeisterschaft. Diese Titelzeile hätten sich alle Beteiligten vor der Saison gewünscht und sich auf ein schönes faires Derby gefreut, in der die Luft der Paul Schumann Halle brennen würde.

Nun sind für beide Mannschaften die Vorzeichen etwas komisch. Während der große MTV recht ambitioniert in die Saison gestartet ist, ist seit Wochen ein wenig Sand im Getriebe. Und die Tendenz zeigt eher nach unten als nach oben. Bei den Schöneichern steht dagegen alles im Zeichen des Abstiegskampfes. Man zeigt  zwar immer wieder gute Ansätze, bringt diese aber nicht konstant auf die Platte, sodass die Ergebnisse ausbleiben. Durch den Sieg gegen Luckenwalde konnte man zumindest die rote Laterne abgeben, aber für den Klassenerhalt reicht das sicherlich nicht. So bietet das Derby für beide Mannschaften die Möglichkeit auf einen Befreiungsschlag, um sich für die restliche Saison zu positionieren.

Sicherlich wollen die Männer der SG die schwache Leistung aus dem Hinspiel wieder gut machen. Aber die letzten Duelle haben stets gezeigt, dass das Theater, was aus dem Derby gemacht wurde, größer war als das Spiel selbst. Von daher freuen sich die Männer der SG Schöneiche auf faires Duell mit dem Stadtrivalen in voller Halle mit toller Atmosphäre, bei dem der Gastgeber wahrscheinlich die Möglichkeit sucht, um sich zu finden und es für die Gäste nur um den Abstiegskampf geht. In diesem Sinne mit hoffentlich reichlich Unterstützung aus Schöneiche für die Männer der SG.

von Enrico Raasch





Quelle: http://www.handballfreunde-mtv.de/

von Conrad Hipp

Pleiten-Serie, fehlende Leidenschaft, kein Miteinander

Das Derby wird zum Schicksalsspiel

So will das Rudel seine Krise bewältigen


Am Samstag empfangen die Wölfe die SG Schöneiche zum Heimspiel in der Paul-Schumann-Halle. Ein Derby, in dem die Wölfe als Favorit ins Rennen gehen und es selbst in der Verantwortung haben, wie gefährlich dieses Heimspiel für sie wird. Gewarnt ist das Team allemal - schließlich haben sie erst vor wenigen Wochen ein Derby wegen fehlender Leidenschaft aus der Hand. Dazu ist der MTV aktuell auf Talfahrt, hat sechs der vergangenen sieben Spiele verloren und dabei vor allem im mannschaftlichen Bereich nicht funktioniert. So wird das Derby für die Wölfe ein Schicksalsspiel. Mehr...

Die Bälle liegen auf dem Boden der Wölfe-Kabine. Einige Spieler haben ihr Spielgerät in den Händen. Aber geworfen und gelaufen wird nicht. Es wird gesprochen. , viel gesprochen. Gemeinsam analysieren die Wölfe die vergangenen Wochen. Einstellung, Auftreten auf dem Feld, das Miteinander. Dinge, die dem MTV große Spiele gebracht haben, wenn sie funktionierten. Dinge, die aber auch erschreckende Darbietungen zeigten, wenn sie nicht funktionierten. Letzteres war in den vergangenen Wochen der Fall. Und genau das soll pünktlich zum Derby anders werden.

Es war der 23. Februar, als die Wünsdorfer Wölfe die TSG Lübbenau II zu Gast hatten. Ein Spiel, in dem die Wölfe als Außenseiter antraten und wohl eine der schwächsten Halbzeiten der Vereinsgeschichte zeigten. Gegen den sportlich ungeschlagenen Tabellenzweiten der Staffel führen sich die Wölfe selbst vor. Kein Druck in der Offensive, eine schlechte Körpersprache, mangelnde Abstimmung in der Abwehr. Das Drama in Zahlen: Einer (!) von 16 Würfen aus dem Feld findet den Weg ins Tor - eine Trefferquote von 6,25%. Eine Horror-Bilanz nach der ersten Halbzeit.

Nach dem Spiel unterstreicht das Team, dass die Definition von „Mannschaft“, also einer Gruppe von Sportlern oder Sportlerinnen, die gemeinsam einen Wettkampf bestreiten, derzeit nicht korrekt interpretiert wird. Nach einer deutlich besseren zweiten Hälfte gegen Lübbenau, in der der MTV plötzlich mitspielen kann und eine deutliche Leistungssteigerung hinlegt, ist die Stimmung gebrochen. Einige Spieler sitzen auf dem Feld, andere verschwinden direkt in die Kabine. Nur eine kleine Anzahl Spieler geht den Weg zum Publikum, bedankt sich für die Unterstützung, die besonders in der ersten Hälfte vom Team mit einer Nullleistung honoriert wurde.

Die 25:34-Heimpleite, der Höhepunkt der derzeitigen Wölfe-Krise! Die Bilanz: Sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Spielen. Die Alarm-Glocken vor dem Derby gegen die SG Schöneiche am kommenden Samstag klingen  zum Monatswechsel deutlich lauter durchs Wolfsrevier als das Jaulen eines hungrigen Rudels.


Krisensitzung in der Kabine – die Analyse:

75 Minuten dauert die Krisensitzung in der Kabine. Die Spieler sprechen sich aus, entwickeln Lösungen. Und die Aussprache soll ihre Wirkung zeigen. Vier Trainingseinheiten hat der MTV seitdem bestritten. Und das Bild der Mannschaft nähert sich dem eines hungrigen Rudels schon wieder sehr gut an. Die Spieler beißen, wollen sich nach der Eigenkritik beweisen. Die Mannschaft hat erkannt, dass die Probleme bei den Spielern selbst liegen. Die sollen nun gelöst werden. Flügelspieler Max Hawaleschka zum Beispiel agierte in den vergangenen Spielen nicht so souverän wie sonst, leistete sich gerade bei Kontern einige unkonzentrierte Abschlüsse. Hawaleschka: „Ich hatte in den vergangenen Spielen den Eindruck, dass uns die Führungsperson gefehlt hat. Es gab keinen Spieler, der in einer Stresssituation das Zepter in die Hand nahm. So haben wir dann den Kopf verloren und damit den Willen, etwas zu erreichen.“ So kommt für ihn eins zum anderen und mit jeder schlechten Minute verliert der MTV den Glauben an sich selbst. Sven Neuendorf: „Das Problem der Mannschaft liegt momentan in der fehlenden Bereitschaft, für den anderen einzustehen.“

Routinier Dirk Becker, der zwischenzeitlich einige Monate wegen einer Knieverletzung pausieren musste und mitten in der Krise zurückkam, hat sportlich schon einige Teams mit Durststrecken erlebt. Becker: „Wir sind als Mannschaft in der Lage mit den Topmannschaften mitzuhalten, wenn wir geschlossen und diszipliniert auftreten. Wenn allerdings nur ein oder zwei Spieler nicht ihre Aufgabe erfüllen, dann gerät das ganze Gebilde durcheinander.“ In den vergangenen Spielen brachten mehr als nur zwei unerfüllte Aufgaben das Gebilde kräftig ins Wanken. Becker: „Das ist dann wie Domino, weil dann jeder Spieler probiert irgendwas noch extra zu machen, was er gar nicht soll oder kann und dann kommen solche blamablen Leistungen Zustande.“ Diese Leistungen ließen die Wölfe ins Niemandsland der Tabelle abstürzen. Auf Platz 7 rennt man nun auch dem Nachbarn aus Dahlewitz hinterher. Neuendorf: „Man hat das Gefühl, dass die Luft raus ist und jeder mit dem Kopf durch die Wand will.“

Dabei waren die Wölfe zwischenzeitlich vermeintlich auf dem besseren Weg. Das Jahr startete mit einer guten Leistung in Finsterwalde, bei der die 32:23-Niederlage am Ende deutlich zu hoch ausfiel. Danach gab es gegen Chemie Guben einen 30:29-Arbeitssieg zuhause, der eigentlich neue Kraft geben sollte. „Sportlich gesehen sind wir auf einem guten Level, das hat man gegen Guben gesehen“, sagt Hawaleschka. Neuendorf ergänzt: „Wir haben ein großes Motivationsproblem und können positive Erfahrungen nicht mit ins nächste Spiel nehmen.“ So lässt das Rudel schon im Derby gegen Blau-Weiß Dahlewitz eine Woche später wieder jegliche Leidenschaft am Handball vermissen. Neuendorf: „Wir zweifeln einfach zu sehr an unserem Können und unseren Fähigkeiten. Ein gutes Spiel gegen Guben hätte uns als Mannschaft Selbstvertrauen geben müssen und genau das Gegenteil ist eingetreten. Wir beschäftigen uns zu sehr mit negativen Dingen. Es fehlen Disziplin und der eiserne Wille, im Team und im Geiste des MTV alles zu geben und in schweren Zeiten zusammenzuhalten.“ So bekam der MTV in Dahlewitz Zusammenhalt und Leidenschaft ausgerechnet im Derby vom Nachbarn vorgelebt. Becker: „Die Balance dann wiederzufinden ist extrem schwer, da auch noch durch Verletzungen einige wichtige Spieler langfristig ausgefallen sind.“


Krisenbewältigung oder Derby-Pleite?

Aber können die Wölfe jetzt plötzlich den Schalter umlegen? Hawaleschka sieht einen wichtigen Faktor im Trainer. Matthias Wehlmann war in den vergangenen drei Spielen gesperrt und fehlte den Spielern offenbar. Hawaleschka: „Matthias hat uns taktisch und individuell immer von der Bank aus geleitet. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in dieser Phase den Weg zu alter Stärke nur mit ihm auf der Bank wieder finden werden.“ Dabei wollen die Wölfe die Schuld für die Misere nicht beim Trainergespann suchen. Für Elmar Klotz-Urbaniak wurde die Aufgabe als Wehlmann-Ersatz zur spontanen Achterbahnfahrt. Er wurde dabei völlig ins kalte Wasser geworfen, obwohl er erst wenige Wochen in der Mannschaft war und zudem für eine völlig andere Aufgabe gekommen ist – plötzlich war er verantwortlich für die Mannschaft. Für alle Beteiligten zusätzlich eine unglückliche Situation, welche die Krise noch verstärkt hat. Allerdings ist auch ein Ergebnis der Krisensitzung, dass weder Wehlmann noch Klotz-Urbaniak Schuld an der Krise tragen. Die Schuld soll nun eh nicht mehr gesucht, sondern die Krise bewältigt werden. Das geht nur mit guter Stimmung und viel Leidenschaft auf dem Feld. Sonst droht die Stimmung zu kippen. Die ist vor dem Derby auf dem Weg der Besserung. Neuendorf: „Die ständigen Misserfolge tragen natürlich dazu bei, dass die allgemeine Stimmung in der Mannschaft in den vergangenen Wochen im Keller war.“ Jetzt ist das Team aber heiß darauf, die Laune am Samstag zu steigern.


„Die Fans müssen wieder sehen, dass es sich lohnt uns anzufeuern“

Und wie kriegt das Team gegen Schöneiche die Kurve? Die SGS hat die Leistungen des MTV natürlich wahrgenommen, teilweise sogar selbst in der Halle gesehen. Werner: „Bei uns in der Mannschaft ist das aber kein Thema. Hier sagt niemand: Die Ergebnisse der Wölfe stimmen gerade nicht, jetzt kriegen wir sie. Bei uns ist die Motivation in diesem Spiel sowieso immer sehr hoch, daher ist sie jetzt nicht größer, weil beim MTV gerade die Ergebnisse nicht stimmen.“ Schöneiche will das Hinspiel ausbügeln und die Wölfe ärgern, der MTV braucht das Erfolgserlebnis. Hawaleschka: „Das große Ziel muss sein, den Kampfgeist wieder zu finden, den auch alle so lieben.“ Das geht nur mit einer guten Einstellung, die bereits im Training beginnt und in den vergangenen Einheiten auch wieder erkennbar war. Jetzt soll am Samstag ein Haken hinter die vergangenen Monaten gemacht werden. Neuendorf: „Wir haben alles aufgearbeitet und analysiert und haben in der Diskussion dann auch LösunDie Wölfe sparen also nicht mit motivierenden Worten, wollen am Wochenende alle überzeugen und wissen um den Fokus, in dem sie stehen. Hawaleschka: „Jeder muss für Jeden einspringen und versuchen, das Bestmögliche für die Mannschaft herauszuholen.“ Dabei liegt die Betonung auf „die Mannschaft“, denn die rückte in der Vergangenheit in den Hintergrund. Dabei zählt in einem Wolfsrudel vorwiegend die Gemeinschaft. Einzelkünstler sind nicht gern gesehen, schließlich geht es in einem Rudel um die die Gruppe. Das schließt gegen Schöneiche auch das Publikum ein. Neuendorf gesteht: „Unter dem Druck, erfolgreich Handball zu spielen und dennoch zu versagen, schleichen sich dann schlechte Manieren gegenüber der Zuschauer ein.“ Das wurde gegen Lübbenau spürbar. Er sprach bereits vor dem Guben-Spiel davon, dass man den Fans etwas schuldig sei. Mit dem Heimsieg gegen Guben lieferte das Team, nun ist das Rudel wieder gefragt, denn Neuendorf weiß: „Auch die Fans sollen wieder eine Mannschaft sehen, die ihnen Freude bereitet. Die Fans sollen auf dem Feld eine Mannschaft sehen, die es wert ist, dass man sie anfeuert.“ Und genau das muss das Rudel am Samstag verkörpern um die Fans zu versöhnen und die Krise zu bewältigen.gen gefunden.“ Unter anderem wurde ein Ziel für den Rest der Saison festgelgt. „100 Prozent Einsatz und geschlossene Mannschaftsleistungen. Wir haben vor dem Derby das 'Wir-Gefühl' wieder gestärkt und wollen gegen Schöneiche den Handball wieder lieben“, so Neuendorf.So geriet diese Balance dann gegen Lübbenau wieder aus dem Gleichgewicht. Allerdings zeigten die Wölfe in der guten zweiten Hälfte auch, dass sie es können und das Potenzial auch abrufbar ist. Das müssen sie auch bei der nächsten Aufgabe, denn den Wölfen steht ein Derby ins Haus. Am Samstag ist der Nachbar der SG Schöneiche zu Gast und die haben Witterung aufgenommen. Kriselnde Wölfe, da peilt die SGS einen Auswärtssieg an. Die Wölfe-Krise kommt den Gästen dabei gerade recht. Mit fünf Punkten und Platz 10 in der Liga zittert die SGS noch um den Klassenerhalt. „Natürlich schauen wir auch auf die Tabellensituation, auch wenn wir vor ein paar Wochen die Rote Laterne abgegeben haben. Wir wollen natürlich die Klasse halten, allein um das Stadtderby aufrecht zu erhalten,“ sagt Schöneiches Pascal Werner vor dem Derby. Punkte in Wünsdorf wären da genau der richtige Antrieb für den Schlussspurt. Dazu will die SGS die Bilanz polieren, denn diese liest sich aus ihrer Sicht für die letzten Partien grausam. 16:25 – 23:29 – 22:33, drei deutliche Pleiten seit Oktober 2016. „Unser erstes Derby in der Verbandsliga ging ja aus unserer Sicht komplett in die Hose. Von daher sind wir natürlich heiß, dass wieder gutzumachen“, sagt Werner in Erinnerung an das 16:25 im Oktober 2018. Becker nimmt beim MTV indes die Mannschaft in die Pflicht und verspricht: „Wir werden am Samstag gegen Schöneiche das Gesicht zeigen, was man von uns erwartet. Das Gesicht einer starken geschlossenen Mannschaft, in der jeder für den anderen arbeitet.“

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