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                                                                                 Ein Spiel zum Vergessen

                                                                               SG Schöneiche -  HC Spreewald II   29:33   (15:21)

                                                                                                                                             von Enrico Raasch


Am Sonntag, bei bestem Biergartenwetter, hatten die Männer der SG Schöneiche die 2. Mannschaft des HC Spreewald zu Gast. Um es vorweg zu nehmen, der Biergarten wäre für alle Beteiligten aus Schöneiche die bessere Alternative gewesen. Dazu aber später mehr.

Man ging etwas ersatzgeschwächt ins Spiel und durch die Niederlage der Nachbarn aus Wünsdorf am Vortag in Belzig war man wieder auf den 10. Platz abgerutscht. Man stand also unter Zugzwang. Entsprechend motiviert sollte die Mannschaft doch in die Partie gehen, aber es kam leider anders als erwartet. Nach 3 Minuten führte man zwar 2:1. Was danach dann in der Deckung passierte, ist schwer zu erklären. Man lud die Spreewälder reihenweise zum Torewerfen ein und hatte nie wirklich Kontakt zum Gegenspieler. Von 6 Metern ist es für jeden Torwart schwer, sich über längere Zeit auszuzeichnen. Im Angriff spielte man recht gut mit und hielt bis zur 25. Minute einen 3-Tore-Rückstand (15:18).

An der Vielzahl der bis dahin geworfenen Tore kann man schon sehen, dass es beide Abwehrreihen mit dem Verteidigen nicht so wörtlich nahmen. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit kam ein Bruch ins Schöneicher Angriffsspiel. Einen verworfenen Strafwurf und einige einfache Ballverluste nutzten die Spreewälder eiskalt aus und setzten sich bis zur Halbzeitsirene auf 15:21 ab. Damit war das Spiel schon fast entschieden.


Die SG stellte zu Beginn der 2. Halbzeit die Deckung um und stellte den HC damit vor eine Aufgabe, mit der er nicht so gut zurecht kam. So kam man in der 35. Minute wieder bis auf 3 Tore heran (18:21), aber die aufkeimende Hoffnung der Zuschauer, dass hier noch was gehen könnte, erlosch recht schnell. Man vergab reihenweise beste Torchancen und nahm sich selbst die Möglichkeit, das Spiel noch einmal zu drehen. Ob Konter, Strafwurf oder frei vom Kreis - man traf 10 Minuten lang nur den Torhüter der Spreewälder. So konnte sich der HC, der keinesfalls spielerisch überlegen war oder den deutlich besseren Handball zeigte, wieder bis auf 7 Tore absetzen. In der 51. Minute stand es schon 22:29 und das Spiel war eigentlich durch. Trainer Gunnar Eggen nahm die Auszeit und appellierte noch einmal an die Mannschaft, sich nicht abschlachten zu lassen und in den letzten Minuten zu zeigen, dass man es besser kann. Aber einige Spieler hatten sich nicht im Griff und kassierten unnötige Zeitstrafen wegen unsportlichen Verhaltens oder Meckerns und erwiesen der Mannschaft damit einen Bärendienst. Vier Minuten vor Ende der Partie versuchte man es dann mit der offenen Deckung nach dem Motto “alles oder nichts“ und kam so recht schnell wieder bis auf 4 Tore heran. Aber die Aufholjagd wurde von den übers ganze Spiel schwachen Schiedsrichtern unterbrochen und man verlor mit 29:33. Schlussendlich muss man leider sagen verdient, man hat nur einmal geführt (2:1), fand zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel und zeigte die schlechteste Leistung der Rückrunde. Vielleicht ist man an der eigenen Erwartungshaltung unbedingt gewinnen zu müssen, gescheitert.

Sei es drum, am kommenden Samstag fährt die Mannschaft nach Guben und kann dort zeigen, dass sie es besser kann. Und genau das sollte auch der Anspruch von jedem Einzelnen sein, schließlich reisen die Fans im Bus mit, um die Schöneicher zahlreich zu unterstützen.

SGS: Haubold, Schiffmann, C. Große (1), Raasch (1), M. Große (4), Eggen, Ehmke (4), Krüger (4), Gensichen (10), P. Werner (5), Sauerbrei




Quelle:https://de-de.facebook.com/hcspreewald/

Spielbericht unserer Zwoten, die sich für die letzten Spiele etwas vorgenommen hat!

Nach etlichen Niederlagen konnte die Zwote endlich mal wieder einen Sieg - und das sogar bei einem Auswärtsspiel - feiern. Nach dem Schlusspfiff standen wir auf der Platte und wussten gar nicht, was wir jetzt machen sollten. Fast alle hatten schon den Text unseres Siegerliedes vergessen. Aber nach dem Einspringen klappte es doch noch mit dem richtigen Gesang.

Dabei standen die Vorzeichen erneut nicht gut. Mussten wir im Heimspiel gegen Finsterwalde noch einen Spieler draußen lassen, weil das Protokoll voll war, reisten wir nun mit unserer Auswärtsmannschaft und wieder deutlich dezimiert mit nur 8 Feldspielern nach Schöneiche. Unsere Torhüter sind für das Spiel draußen nicht zu gebrauchen, dafür machten sie ihre Sache im Kasten mehr als gut und waren damit der Grundstein für unseren Erfolg. Und das Spiel gegen Schöneiche war ein sehr wichtiges Spiel für uns!

Der Gegner stellte eine offensive Deckung gegen uns, wodurch wir viel Platz hatten und letztlich Christian sein erfolgreichstes Saisonspiel am Kreis abliefern konnte. Da auch Jonas eine sehr gute Hand hatte und auch vom Punkt ohne Fehlwurf blieb, waren seine 12 Tore ein wichtiger Faktor.

Die ersten 30 Minuten konnten wir, wie schon oft, spielerisch überzeugen und einen Vorsprung zum 16:21 zur Pause herauswerfen. Diese Führung war auch jederzeit verdient.

Nach vorn gepeitscht wurden wir von zwei mitgereisten Edelfans (siehe Foto), die uns ohne Unterbrechung und gegen einen ganzen Block der Gastgeber anfeuerten.

Natürlich wollten wir in der 2. Halbzeit an die erste anknüpfen, doch nun einer defensiven Abwehr gegenüberstehend schlichen sich Fehler in unser Spiel. Erst nach 7 Minuten gelang uns das erste Tor. Doch auch der Gegner kann nicht so recht und wenn doch, stehen unsere Super-Torhüter da, vereiteln etliche 100-Prozentige und nach 46 Minuten steht es 20:26 für uns. Das gehört in so einem Spiel auch dazu.

Als Jonas nach 56 Minuten das 24:33 für uns wirft, ist das Spiel eigentlich gelaufen. Doch jetzt geht der Gastgeber zur Manndeckung über und wir verlieren völlig den Faden. Haarsträubende Ballverluste und fürchterliche Abschlüsse geben den Schöneichern noch mal Hoffnung. Ganze 5 Tore (!) lassen wir sogar noch zu, dann ist beim 29:33 Schluss.

Aber das ist kein Vorwurf. Alle, die dabei waren, haben sich zu jeder Zeit in den Dienst der Mannschaft gestellt und alles gegeben – und so soll es sein. Und dann lässt am Ende vielleicht auch die Konzentration ein bisschen nach.


07. 04.2019 aktuelle Saison aktuelle Saison 3 aktuelle Saison 4 aktuelle Saison 5 aktuelle Saison 6 aktuelle Saison 2

                                                                    verloren - gewonnen - unentschieden                                                                           

                                                                              SV Chemie Guben - SG Schöneiche  28:28  (14:10)                                                                                                       


                                                                                                      

Beide Mannschaften boten den zahlreichen Zuschauern einen packenden Handballkrimi. Nach neununddreißig Spielminuten schien die Partie für die SGS, beim Spielstand von 19:14, fast schon verloren. Dann platzte jedoch der Knoten und man bekam immer mehr Zugriff auf das Spielgeschehen. Nach dem Ausgleich (24:24), in Spielminute zweiundfünfzig, folgte die stärkste Phase im Spiel der SGS. Beim Stand von 25:28 hatte man Guben am Rande der Niederlage, musste aber zwei Sekunden vor dem Abpfiff doch noch den bitteren Ausgleich zum 28:28 hinnehmen.  

Erfolgreichste Torschützen waren, in dieser aufreibenden Auseinandersetzung, Enrico Raasch und Matthias Große mit je sechs Erfolgen.


                                                                        In letzter Sekunde den Sieg verschenkt

                                                                                     SV Chemie Guben - SG Schöneiche  28:28  (14:10)

                                                                                                                          von Schreiberling Enrico Raasch / Fotos: Anne Richter
















Am Samstag machten sich die Männer der SG Schöneiche auf den Weg in die Grenzstadt Guben. Im Schlepptau eine Reisebus voll Fans, die für eine großartige Stimmung auf der Tribüne sorgten und die Mannschaft immer wieder nach vorne peitschen. Von der gesamten Mannschaft vielen Dank für die fantastische Unterstützung. Was ihr da abgeliefert habt, war der absolute Wahnsinn.

Zum Spiel:

Beide Mannschaften begannen nervös, wobei die Gastgeber den besseren Start hinlegten und nach 5 Minuten mit 5:2 führten. Schöneiche fing sich in der Deckung, konnte trotz zwischenzeitlicher Unterzahl und einem verworfenen 7-Meter in der 13. Minute durch Henning Krüger zum 5:5 ausgleichen. Danach ließ man im Angriff zu viele Chancen liegen, was die Grenzstädter nutzten, um sich etwas abzusetzen (25. Minute 12:9). Der nächste verworfene Strafwurf und eine unberechtigte Zeitstrafe für die Gäste nutzten die Gastgeber, um mit 14:10 in die Halbzeitpause zu gehen.

Entsprechend bedient war Trainer Gunnar Eggen, die Ansprache in der Kabine fiel ziemlich laut aus. Die SG kam aber hellwach aus der Kabine und war gewillt, das Spiel zu drehen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und so lief die SG bis zur 40. Minute einem 4-Tore-Rückstand hinterher. Eine Überzahl nutzte man effektiv und kam so nach 43 Minuten zum 20:19 Anschluss durch Matthias Große. Bei Minute 48 gelang Steven Werner vom Punkt der Ausgleich (23:23). Als in der 51. Minute Enrico Raasch zur ersten Führung traf, explodierte Stimmung der mitgereisten Fans, was sich auf die Körpersprache der Mannschaft übertrug.

Es kam dann zu einigen unglücklichen Entscheidungen der Schiedsrichter. Wenn dem Kreisläufer das Trikot vom Hals bis zum Bauchnabel aufgerissen wird, kann man einen Pfiff erwarten und wenn von hinten im Konter eingriffen wird, ist eine Rote Karte fällig - da gibt es keine zwei Meinungen. Trotzdem gelang es der SG bis zur 58. Minute mit 25:28 in Führung zu gehen. Eine Minute vor Schluss warf Guben ein Ball übers Schöneicher Tor - das müsste doch reichen... noch 60 Sekunden und 3 Tore vor. Guben stellte auf offensive Deckung um und was dann in den Köpfen einiger Schöneicher Spieler vorgegangen sein muss, ist schwer nachzuvollziehen. Nach einem überhasteten aufgezogenen Angriff warf Matthias Große völlig unnötig den Gubener Torhüter an. 50 Sekunden vor Spielende stand es durch einen schnell vorgetragenen Angriff der Gubener 26:28. Anstatt die Zeit locker runter zu spielen, wollte man mit dem Kopf durch die Wand. Guben kam wieder in Ballbesitz und kam 59:39 zum 27:28. Wieder Anwurf, wieder stürmte man kopflos nach vorne, verlor den Ball und Guben erzielte 2 Sekunden vor der Sirene den vom heimischen Publikum gefeierten Ausgleich.


Direkt nach dem Spiel sah man jedem einzelnen Spieler der SG die Enttäuschung an, einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben zu haben. Man hat gegen spielstarke Gubener eine sensationelle Leistung abgeliefert und wieder einmal gezeigt, dass man in der Verbandsliga bestehen kann. Direkt nach dem Spiel, sicherlich auf Grund der 3 Tore Führung eine Minute vor Schluss, ist das Unentschieden nicht schön, aber vor dem Spiel hätte jeder den Punkt unterschrieben. Wenn man ganz ehrlich ist, ist das Unentschieden mit 28:28 ein gerechtes Ergebnis. Auch wenn es für die Schöneicher Seele ein Enttäuschendes ist.

SGS: Haubold, Schiffmann, C. Große, Raasch (6), S. Werner (3), M. Große (6), Eggen, Ehmke (5), Krüger (3), Gensichen (1), Pa. Werner (4)


Am 28.04.2019 empfängt die Mannschaft in der Mittenwalder Mehrzweckhalle das Team aus Bad Belzig - den direkten Tabellennachbarn - an dem man mit einem Sieg vorbeiziehen kann. Die Männer der SG Schöneiche hoffen im letzten Heimspiel der Saison noch einmal auf zahlreiche Unterstützung von der Tribüne.


13. 04.2019

                                                                       Letztes Heimspiel geht in die Hose

                                                                         SG Schöneiche - Märkischer BSV Belzig  24:29  (13:14)

                                                                                                                                  von Schreiberling Enrico Raasch


Zum letzten Heimspiel der ersten Verbandsligasaison der Vereinsgeschichte empfingen die Männer der SG Schöneiche die Mannschaft aus Belzig.

Durch den Sieg des HC Spreewald am Vortag in Luckenwalde war der Klassenerhalt für die SG gesichert. Entsprechend befreit hätte man sein können.


Trainer Gunnar Eggen gab der Mannschaft mit, dass man locker aufspielen und einfach Spaß am Spiel haben soll. Dieser Schuss ging gehörig nach hinten los. Kein Spieler zeigte Normalform und das gesamte Schöneicher Spiel wirkte verkrampft. Trotz allem war es ein Spiel auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften war in der Lage, der Partie seinen Stempel aufzudrücken - dies taten aber andere Beteiligte an diesem Tag. In der 26. Minute beim Stand von 11:13 wurde Pascal Werner von seinem Gegenspieler im wahrsten Sinne des Wortes zu Boden gerungen, der Gegenspieler fielt dabei auf das Knie von Werner, was ihn dazu bewegte, den Gegenspieler von sich runter zu stoßen. Es entstand kurz Aufregung, aber die beiden Streithähne gaben sich schnell wieder die Hand und die Gemüter beruhigten sich. Das Schiedsrichtergespann entschied auf rote Karte für beide und zeigte damit wie schon im gesamten Spiel zuvor wenig Fingerspitzengefühl und Übersicht. Mit 13:14 ging es in die Halbzeitpause, in der angesprochen wurde, dass man ruhig agieren und nicht den Kopf verlieren soll. Gesagt und nicht umgesetzt - nur so kann man in Worte fassen, was in der zweiten Halbzeit ablief. Schöneiche spielte im Angriff viel zu statisch und ohne Kombinationen, die man noch im Training geübt hatte. Und wenn man mal durch kam, scheiterte man oft am Torwart der Belziger, zeigte so wieder einmal eine schlechte Chancenverwertung, an welcher zur nächsten Saison unbedingt gearbeitet werden muss. Trotz allem konnten sich die Gäste bloß bis auf 3 Tore absetzen. In der 40. Minute wurde Dennis Ehmke brutal mit einem Schlag an den Hals zu Fall gebracht. Aber anstatt dieses Mal berechtigt auf Rot zu entscheiden, gaben die Schiedsrichterinnen zum Unverständnis aller nur 2 Minuten und als Ehmke seinen Unmut darüber äußerte, durfte er auch für 2 Minuten auf die  Bank. Man muss ganz ehrlich sagen, dass es zum Glück um nichts ging in diesem Spiel, keiner wollte sich ausmalen, wie die schon bei dieser eigentlich weitestgehend fairen Partie total überforderten Schiedsrichterinnen damit klar gekommen wären.

Belzig setzte sich bis zur 50. Minute auf 20:26 ab. Auf den Zuschauerrängen dachte man, dass der Drops jetzt schon gelutscht sei. Aber die Männer der SG fingen sich noch mal, kamen in der 57. Minute zum 24:26 Anschluss und machten so Hoffnung auf einen Punktgewinn. Diese Hoffnung wurde beim nächsten Angriff der Belziger wieder zu Nichte gemacht - ein geschenkter Strafwurf (der “gefoulte“ Spieler von Belzig musste den gesamten Weg zurück in die Abwehr lachen). Der 7-Meter wurde beim ersten Versuch zwar von Mark Schiffmann gehalten, aber der Spieler von Belzig durfte den Ball nachdem er aus dem Kreis gekommen ist, im Nachwurf doch noch im Tor unterbringen. Im Gegenzug kam es zu einem einfachen Ballverlust auf Seiten der Schöneicher und Belzig entschied mit einem Konter das Spiel für sich.  Die Luft war raus bei den Hausherren und Belzig gewinnt am Ende 24:29. Unterm Strich muss sich jeder Spieler eingestehen, dass es mit so einer Leistung sehr schwer wird in der nächsten Saison wieder die Klasse zu halten. Gerade in den Heimspielen hapert es an der Chancenverwertung und oft auch an der Körpersprache.

SGS: Haubold, Schiffmann, Rothe (3), C. Große (1), Raasch (6), S. Werner (3), M. Große (2), Eggen (3), Ehmke (2), Krüger (3), Gensichen (1), Pa. Werner, Günther


Am kommenden Samstag geht es nach Dahlewitz zum letzten Spiel der Saison, da kann jeder Spieler zeigen, dass er es besser kann als letzten Sonntag und für einen versöhnlichen Saisonabschluss sorgen.

 

28. 04.2019

                                                                 Punkteteilung in einem packenden Saisonfinale

                                                                                                   SG Schöneiche  -  SV Blau-Weiß Dahlewitz  24:24  (11:13)


Letztes Saisonspiel ohne Abstiegsbedeutung und viel Langeweile?   Pustekuchen!!!!

Mit dem Anpfiff der Schiedsrichter Chris Güttler und Phillipp Polzt ging die „Luzie“ ab. Anders als im Hinspiel gab es diesmal kein Abtasten sondern man setzte auf Tempohandball. Bis zur zwölften Spielminute standen so schon siebzehn Tore (7:10) auf der Anzeigetafel. Danach nahm die Partie auch abwehrtechnisch immer mehr Fahrt auf. Weniger Treffer, dafür aber immer mehr Zeitstrafen. Am Ende waren es 12 gegen die SGS sowie 5 und zwei Disqualifikationen  gegen Dahlewitz. Die Schiedsrichter taten gut an ihrer harten Linie, auch wenn sie verständlicher Weise nicht immer richtig lagen.

Schöneiche zeigte sich gut aufgestellt und überstand die oft doppelte Unterzahl, auch Dank eines überzeugenden Mark Schiffmann im SGS-Gehäuse, nahezu unbeschadet.

Damit holte die SGS acht ihrer neun Punkte aus den direkten Vergleichen gegen die TF-Mannschaften. Derbys sind und bleiben eben das Salz in der Suppe, was auch dieses Spiel erneut deutlich machte

SGS: Schiffmann, Drewelow, Rothe (6), C. Große, Raasch (3), S. Werner (2), M. Große (3), Eggen, Ehmke (6), Holz, Krüger (1), Gensichen, Pa. Werner (3), Abramowski


                                                                                          

                                                                                                          Mit einem Punkt in die Sommerpause

                                                                                                                               von Schreiberling Enrico Raasch


Zum letzten Spiel der Saison „reiste“ die Mannschaft der SG Schöneiche vergangenen Samstag nach Dahlewitz.

Ein Derby zum Abschluss mit voller Halle - für einen Handballer gibt es nichts Schöneres. Entsprechend motiviert gingen beide Mannschaften ins Spiel. Nach einer kurzen Abtastphase zog die SG das Tempo an und drückte über die gesamte erste Halbzeit dem Spiel so den Stempel auf.

Man fand übers Tempo immer wieder Lücken in der Dahlewitzer Abwehr und zog bis zur 17. Minute auf 7:11 davon. Anschließend stand die Deckung der Gastgeber kompakter und die SG hatte einige Probleme die Lücken zu finden. Zum Glück stellte man selbst eine gute Abwehr und hatte mit Mark Schiffmann im Tor an diesem Tag einen starken Rückhalt.

So ging es mit einer 11:13 Führung in die Pause.

Vom Anpfiff weg erzielte man durch Dennis Ehmke das 11:14. Anschließend kam die SG nicht mehr ins Tempospiel und es dominierten beide Abwehrreihen inklusive Torhüter das Geschehen. Beide Mannschaften verteidigten robust und die Schiedsrichter hatten so ordentlich zu tun. Diese behielten aber stets den Überblick und blieben ihrer Linie treu. Dahlewitz kämpfte sich auf 15:15 heran und ab da war es für die Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle.

Schöneiche legte ein Tor vor, Dahlewitz glich aus. So ging es bis zur letzten Minute. Dahlewitz schloss dann einen Angriff überhastet ab und die SG durfte nochmal einen Angriff aufziehen, bei dem sich Enrico Raasch etwas übermotiviert aus fast aussichtsloser Position den Wurf nahm ... dieser ging leider am Tor vorbei. So stand es am Ende wie im Hinspiel leistungsgerecht unentschieden. Dieses Mal aber 24:24 mit großem Unterhaltungswert für alle Zuschauer.

Bleibt noch zu erwähnen, dass Trainer Gunnar Eggen am Donnerstag einen neuen Torhüter aus dem Hut gezaubert hat als klar war, dass neben Thomas Sittek auch Mirko Hauboldt verletzungsbedingt ausfallen  und Mark Schiffmann angeschlagen in die Partie gehen würde. Marvin Drewelow überzeugte sofort im Training, machte auch im Spiel eine gute Figur und sorgte damit für einen guten Einstand.

Jetzt geht es in die wohlverdiente Sommerpause, in der alle angeschlagenen Spieler ihre Wehwehchen auskurieren können, um dann erholt in die Vorbereitung für die neue Saison zu starten. In dieser muss man sich in vielen Belangen steigern, um wieder die Klasse zu halten.

Die Mannschaft bedankt sich noch einmal bei allen Zuschauern und Sponsoren für die großartige Unterstützung in dieser ersten schweren Verbandsligasaison.


Am kommenden Samstag tritt die 2. Mannschaft der SG Schöneiche im Kreispokal in Dahlewitz an und würde sich über reichlich Unterstützung von den Zuschauern freuen.



Quelle:https://de-de.facebook.com/SVBWHandball/

                                                                                                Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern zum Saisonabschluss

Vergangenen Samstag fand das letzte Spiel unserer 1. Männermannschaft statt. Feierlich wurden vor Spielbeginn nicht nur die Spieler vorgestellt, sondern auch unsere neuen Kreismeister der männlichen B-Jugend. Diese bekamen, als Zeichen großer Wertschätzung, ihre Siegermedaillen und den Pokal von der Männermannschaft überreicht. Außerdem wurden Gunnar Krause und Mario Neitzel nach gut zwei Jahrzehnten in der Mannschaft gebührend verabschiedet. Abschied nehmen musste dann auch noch unser Phillip Roth, allerdings dreht er den Blau-Weißen durch seinen Wegzug wohl leider ganz den Rücken zu. Nach reichlichem Danke sagen wurde dann das Derby gegen die SG Schöneiche um 16 Uhr angepfiffen. Das Unentschieden im Hinspiel motivierte an diesem Tag vermutlich beide Mannschaften, es diesmal eindeutiger zu gestalten. Doch die Partie begann ausgeglichen, so dass die Anzeigetafel in der neunten Spielminute ein 6:6 Zwischenstand anzeigte. Gleich zu Beginn wurde spürbar, dass in der Abwehr der Blau-Weißen an diesem Tag nur wenig zusammen passte. Den Gästen gelang es also viel zu leicht, mit drei Toren davon zu ziehen. Mühsam versuchten unsere Dahlewitzer den Anschluss zu halten. 11:13 gehen beide Mannschaften in die Halbzeitpause. Während es in der Kabine der Dahlewitzer wohl eine mehr als eindeutige Ansage gegeben haben wird, sorgte Sponsor Manu mit seiner Wetteinlösung in Lederhosen für Unterhaltung der Zuschauer.

Nach Wiederanpfiff gelingt es uns immerhin den Ausgleich zu erzielen und das Spiel wieder mitzubestimmen. Zwei vergebene 7m-Chancen halten uns in dieser Phase davon ab, die Führung zu übernehmen. Aber auch später tun sich die Dahlewitzer mit gleich zwei roten Karten innerhalb von zwei Minuten keinen Gefallen. Dennoch halten sie dagegen und gleichen immer wieder aus. Knapp zwei Minuten vor Schluss steht es 24:24. Doch durch das unkonzentrierte Spiel beider Mannschaften kann auf beiden Seiten kein Tor mehr erzielt werden.

Nach einer kämpferischen Rückrunde schien die Kraft der Dahlewitzer zum Saisonende wohl nachzulassen. Anders lässt sich diese Leistung wohl nicht erklären, denn die Gegner boten uns mit insgesamt 12 Zeitstrafen genug Möglichkeiten die Führung zu übernehmen. Nichts destotrotz wurde im Anschluss bei der Saisonabschlussfeier lecker gegrillt, ordentlich gefeiert, etwas getanzt und auch die ein oder andere Träne vergossen.

Wir sammeln unsere Kräfte und sehen uns hoffentlich topfit, mit all unseren treuen Fans zur neuen Saison wieder. Bis dahin, einen tollen Sommer.


04. 05.2019