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                                                                                 Ein Spiel zum Vergessen

                                                                               SG Schöneiche -  HC Spreewald II   29:33   (15:21)

                                                                                                                                             von Enrico Raasch


Am Sonntag, bei bestem Biergartenwetter, hatten die Männer der SG Schöneiche die 2. Mannschaft des HC Spreewald zu Gast. Um es vorweg zu nehmen, der Biergarten wäre für alle Beteiligten aus Schöneiche die bessere Alternative gewesen. Dazu aber später mehr.

Man ging etwas ersatzgeschwächt ins Spiel und durch die Niederlage der Nachbarn aus Wünsdorf am Vortag in Belzig war man wieder auf den 10. Platz abgerutscht. Man stand also unter Zugzwang. Entsprechend motiviert sollte die Mannschaft doch in die Partie gehen, aber es kam leider anders als erwartet. Nach 3 Minuten führte man zwar 2:1. Was danach dann in der Deckung passierte, ist schwer zu erklären. Man lud die Spreewälder reihenweise zum Torewerfen ein und hatte nie wirklich Kontakt zum Gegenspieler. Von 6 Metern ist es für jeden Torwart schwer, sich über längere Zeit auszuzeichnen. Im Angriff spielte man recht gut mit und hielt bis zur 25. Minute einen 3-Tore-Rückstand (15:18).

An der Vielzahl der bis dahin geworfenen Tore kann man schon sehen, dass es beide Abwehrreihen mit dem Verteidigen nicht so wörtlich nahmen. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit kam ein Bruch ins Schöneicher Angriffsspiel. Einen verworfenen Strafwurf und einige einfache Ballverluste nutzten die Spreewälder eiskalt aus und setzten sich bis zur Halbzeitsirene auf 15:21 ab. Damit war das Spiel schon fast entschieden.


Die SG stellte zu Beginn der 2. Halbzeit die Deckung um und stellte den HC damit vor eine Aufgabe, mit der er nicht so gut zurecht kam. So kam man in der 35. Minute wieder bis auf 3 Tore heran (18:21), aber die aufkeimende Hoffnung der Zuschauer, dass hier noch was gehen könnte, erlosch recht schnell. Man vergab reihenweise beste Torchancen und nahm sich selbst die Möglichkeit, das Spiel noch einmal zu drehen. Ob Konter, Strafwurf oder frei vom Kreis - man traf 10 Minuten lang nur den Torhüter der Spreewälder. So konnte sich der HC, der keinesfalls spielerisch überlegen war oder den deutlich besseren Handball zeigte, wieder bis auf 7 Tore absetzen. In der 51. Minute stand es schon 22:29 und das Spiel war eigentlich durch. Trainer Gunnar Eggen nahm die Auszeit und appellierte noch einmal an die Mannschaft, sich nicht abschlachten zu lassen und in den letzten Minuten zu zeigen, dass man es besser kann. Aber einige Spieler hatten sich nicht im Griff und kassierten unnötige Zeitstrafen wegen unsportlichen Verhaltens oder Meckerns und erwiesen der Mannschaft damit einen Bärendienst. Vier Minuten vor Ende der Partie versuchte man es dann mit der offenen Deckung nach dem Motto “alles oder nichts“ und kam so recht schnell wieder bis auf 4 Tore heran. Aber die Aufholjagd wurde von den übers ganze Spiel schwachen Schiedsrichtern unterbrochen und man verlor mit 29:33. Schlussendlich muss man leider sagen verdient, man hat nur einmal geführt (2:1), fand zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel und zeigte die schlechteste Leistung der Rückrunde. Vielleicht ist man an der eigenen Erwartungshaltung unbedingt gewinnen zu müssen, gescheitert.

Sei es drum, am kommenden Samstag fährt die Mannschaft nach Guben und kann dort zeigen, dass sie es besser kann. Und genau das sollte auch der Anspruch von jedem Einzelnen sein, schließlich reisen die Fans im Bus mit, um die Schöneicher zahlreich zu unterstützen.

SGS: Haubold, Schiffmann, C. Große (1), Raasch (1), M. Große (4), Eggen, Ehmke (4), Krüger (4), Gensichen (10), P. Werner (5), Sauerbrei






Quelle:https://de-de.facebook.com/hcspreewald/

Spielbericht unserer Zwoten, die sich für die letzten Spiele etwas vorgenommen hat!

Nach etlichen Niederlagen konnte die Zwote endlich mal wieder einen Sieg - und das sogar bei einem Auswärtsspiel - feiern. Nach dem Schlusspfiff standen wir auf der Platte und wussten gar nicht, was wir jetzt machen sollten. Fast alle hatten schon den Text unseres Siegerliedes vergessen. Aber nach dem Einspringen klappte es doch noch mit dem richtigen Gesang.

Dabei standen die Vorzeichen erneut nicht gut. Mussten wir im Heimspiel gegen Finsterwalde noch einen Spieler draußen lassen, weil das Protokoll voll war, reisten wir nun mit unserer Auswärtsmannschaft und wieder deutlich dezimiert mit nur 8 Feldspielern nach Schöneiche. Unsere Torhüter sind für das Spiel draußen nicht zu gebrauchen, dafür machten sie ihre Sache im Kasten mehr als gut und waren damit der Grundstein für unseren Erfolg. Und das Spiel gegen Schöneiche war ein sehr wichtiges Spiel für uns!

Der Gegner stellte eine offensive Deckung gegen uns, wodurch wir viel Platz hatten und letztlich Christian sein erfolgreichstes Saisonspiel am Kreis abliefern konnte. Da auch Jonas eine sehr gute Hand hatte und auch vom Punkt ohne Fehlwurf blieb, waren seine 12 Tore ein wichtiger Faktor.

Die ersten 30 Minuten konnten wir, wie schon oft, spielerisch überzeugen und einen Vorsprung zum 16:21 zur Pause herauswerfen. Diese Führung war auch jederzeit verdient.

Nach vorn gepeitscht wurden wir von zwei mitgereisten Edelfans (siehe Foto), die uns ohne Unterbrechung und gegen einen ganzen Block der Gastgeber anfeuerten.

Natürlich wollten wir in der 2. Halbzeit an die erste anknüpfen, doch nun einer defensiven Abwehr gegenüberstehend schlichen sich Fehler in unser Spiel. Erst nach 7 Minuten gelang uns das erste Tor. Doch auch der Gegner kann nicht so recht und wenn doch, stehen unsere Super-Torhüter da, vereiteln etliche 100-Prozentige und nach 46 Minuten steht es 20:26 für uns. Das gehört in so einem Spiel auch dazu.

Als Jonas nach 56 Minuten das 24:33 für uns wirft, ist das Spiel eigentlich gelaufen. Doch jetzt geht der Gastgeber zur Manndeckung über und wir verlieren völlig den Faden. Haarsträubende Ballverluste und fürchterliche Abschlüsse geben den Schöneichern noch mal Hoffnung. Ganze 5 Tore (!) lassen wir sogar noch zu, dann ist beim 29:33 Schluss.

Aber das ist kein Vorwurf. Alle, die dabei waren, haben sich zu jeder Zeit in den Dienst der Mannschaft gestellt und alles gegeben – und so soll es sein. Und dann lässt am Ende vielleicht auch die Konzentration ein bisschen nach.


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